Bechtle schmiedet Allianzen in den USA

Bechtle bildet mit einem US-Handelsunternehmen eine Allianz. Die Zusammenarbeit mit Partnern soll ausgebaut werden.

Bechtle baut sein Geschäft in den USA aus und bildet mit dem US-amerikanischen IT-Handelsunternehmen PC Connection mit Hauptsitz in New Hampshire eine internationale Allianz. Mit dem Abkommen reagiere das Systemhaus auf zunehmende Anfragen weltweit aufgestellter Unternehmen nach umfassender Betreuung innerhalb und außerhalb Europas, so der Konzern in einer Mitteilung. Zudem soll die Allianz die IT-E-Commerce-Strategie von Bechtle erweitern. Bisher gründete der IT-Dienstleister mit den drei Marken Bechtle direct, Comsoft direct und ARP eigene E-Commerce-Gesellschaften in europäischen Märkten und wuchs zusätzlich über Akquisitionen „Die Partnerschaft mit PC Connection ist der Auftakt einer internationalen Allianz, die wir weiter ausbauen wollen. Wir versprechen uns von dieser Art der Kooperation Zugang zu neuen Märkten und zusätzliche Kundenverbindungen. Wichtigste Voraussetzung für das Abkommen war, dass wir Kunden an ihren amerikanischen Standorten die gleiche Servicequalität bieten wie in Ländern, in denen wir mit eigenen Gesellschaften vertreten sind“, so Jürgen Schäfer, Vorstand E-Commerce bei Bechtle.

Bechtle habe im Vorfeld des Kooperationsvertrags zahlreiche Sondierungsgespräche geführt, bei denen Kriterien wie Portfolio, Webshop und Qualität der Services geprüft worden seien. Das Kooperationsabkommen hätte auch bei den großen Herstellerpartnern beider Unternehmen positive Resonanz gefunden, bekräftigt James Napp der beim Systemhaus für internationale Allianzen zuständig ist. Bechtle will die Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas weiter ausbauen. Derzeit ist das Unternehmen mit E-Commerce-Gesellschaften in 14 europäischen Ländern vertreten. Die zunehmende Zahl internationaler Kunden mache jedoch eine breitere Aufstellung nötig. „Wir sehen einen stark wachsenden Trend bei global agierenden Unternehmen, ihre Lieferanten nach definierten Standards auszuwählen und an den internationalen Standorten auf Empfehlungen des inländischen IT-Partners zurückzugreifen“, so Napp weiter.

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