Bechtle: Kein Interesse an Cancom-Übername

Bechtle-Chef Thomas Olemotz ist an einer Cancom-Übernahme nicht interessiert. Man sei ein „knallharter Wettbewerber“. Derzeit profitiere das Systemhaus von den Spähattacken der Geheimdienste.

Nachdem sich die Tochter von Bechtle-Gründer Gerhard Schick, Karin Schick, einen Anteil von 10,5 Prozent am Konkurrenten Cancom gesichert hat, machten in Börsenkreisen immer wieder Übernahmegerüchte die Runde. Diesen erteilt Bechtle-Chef Thomas Olemotz jetzt eine Absage: „Wir haben eine Handvoll Angebote zur Prüfung auf dem Tisch. Cancom gehört nicht dazu“, so Olemotz gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.  Er gehe davon aus, dass „Bechtle und Cancom auch in 18 Monaten noch zwei selbstständige Unternehmen sind.“ Da ein Zusammenschluss Größenvorteile mit sich bringe, seien die Spekulationen zwar „nachvollziehbar“, er hätte die Übernahme von Cancom aber nie ernsthaft in Erwägung gezogen. „Ich sehe nichts, was Cancom besser macht als wir. Wir sind weiterhin knallharte Wettbewerber.“ 

Derzeit profitiere das Systemhaus von den Spähattacken der ausländischen Geheimdienste. Gerade mittelständische Unternehmen seien verunsichert und würden sich an Bechtle wenden. „Hosted in Germany“ sei dabei, sich als Markenzeichen zu etablieren.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Exclusive Networks und ServiceNow starten EMEA-Partnerschaft

Exclusive Networks und ServiceNow haben eine strategische Distributionsvereinbarung für Europa sowie den Nahen Osten geschlossen.

SAP senkt Gewinnprognose wegen Übernahmen

Europas größter Softwarehersteller SAP stutzt wegen zweier Zukäufe seinen Ausblick für das operative Ergebnis 2026.

Also steigert Konzerngewinn im ersten Halbjahr deutlich

Technologie-Anbieter Also hat im ersten Halbjahr 2026 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert.