Bechtle: «Die Unsicherheiten sind immens»

Trotz einer leichten Geschäftsbelebung im Schlussquartal 2024 blickt der IT-Dienstleister Bechtle vorsichtig aufs laufende Jahr.

Trotz einer leichten Geschäftsbelebung im Schlussquartal 2024 blickt der IT-Dienstleister Bechtle vorsichtig aufs laufende Jahr. «Die gesamtwirtschaftliche Lage ist zu Jahresbeginn 2025 nach wie vor angespannt und die Unsicherheiten bezüglich der weiteren konjunkturellen Entwicklung sind immens», schreibt das Unternehmen im am Freitag veröffentlichten Ausblick. Das Vorsteuerergebnis könnte 2025 um bis zu 5 Prozent fallen, aber auch um bis zu 5 Prozent steigen. Im vergangenen Jahr war diese Kennziffer, wie bereits bekannt, um knapp 8 Prozent auf 345 Millionen Euro gesunken. Die Bechtle-Aktien gab nach den Neuigkeiten ein wenig nach.

Eine Belebung der IT-Nachfrage erwartet Bechtle frühestens in der zweiten Jahreshälfte. Beim Geschäftsvolumen rechnet Unternehmenschef Thomas Olemotz mit Nullwachstum oder einem leichten Plus von bis zu 5 Prozent. Der Umsatz könnte um bis zu 3 Prozent fallen oder um bis zu 3 Prozent zulegen. Beim Umsatz darf das Software-Geschäft wegen bestimmter Bilanzierungsvorschriften nicht in voller Höhe ausgewiesen werden.

«Wichtig ist uns festzuhalten, dass die strukturellen und technologischen Trends der IT-Branche intakt sind», so Olemotz laut Mitteilung. «Wir gehen derzeit durch eine anhaltende konjunkturell angespannte Phase – werden aber alles daransetzen, wieder profitables Wachstum zu zeigen und Marktanteile zu gewinnen.» (dpa)

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