Nach Eberhard Macziol verliert das Ulmer Systemhaus Fritz & Macziol einen weiteren Namensgeber: Heribert Fritz hat den Dienstleister zum Jahresende verlassen, wie die Firma mitgeteilt hat. Nach der Übernahme der F&M group durch Vinci Energies hätten sich der Konzern und Heribert Fritz geeinigt, den Eingliederungsprozess gemeinsam zu gestalten. Nach einem Jahr der Integration in Vinci Energies Deutschland sehe die Konzernleitung diesen Zeitpunkt nun gekommen, heißt es in der Meldung weiter. Neben dem bisherigen Geschäftsführer Oliver Schallhorn wird Stephan Pawlowski, bisher kaufmännischer Leiter, zum zweiten Geschäftsführer berufen. Infoma-Geschäftsführer Oliver Couvigny soll zudem ab Januar 2016 zusätzlich die Leitung der Division Public Sector von VINCI Energies Deutschland ICT Pôle übernehmen. Er soll sich verstärkt um übergeordnete Themen kümmern und die Integration der IKVS und Petersen Consulting vorantreiben. Gleichzeitig bleibe Couvigny gemeinsam mit Daniel Riss Geschäftsführer der Infoma Software Consulting GmbH.

1987 hatte Heribert Fritz gemeinsam mit Eberhard Macziol in Ulm das IT-Systemhaus Fritz & Macziol gegründet. Die beiden Gründer verkauften später ihr Unternehmen an die holländische Imtech, blieben aber weiterhin aktiv als Geschäftsführer im operativen Geschäft. Ein persönliches Zerwürfnis zwischen Fritz und Macziol führte zum Ausscheiden von Eberhard Macziol.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

John Ternus muss Apple durch KI-Ära steuern

Der neue Apple-Chef John Ternus spielte als Geräte-Verantwortlicher eine zentrale Rolle für den Erfolgslauf des iPhone-Konzerns. Doch funktionieren bewährte Rezepte auch in der KI-Ära?

Compris: Stimmung im IT-Channel trübt sich ein

Die wirtschaftliche Lage im IT-Channel bleibt angespannt. 56 Prozent der IT-Dienstleister, Systemhäuser und Systemintegratoren bewerten die aktuelle Situation negativ.

KI-Produkte treiben Wachstum von Salesforce an

Der US-Softwareanbieter Salesforce will das Wachstumstempo auch im dritten Geschäftsquartal hoch halten. Rückwind soll dabei weiterhin auch das KI-Tool Agentforce liefern.
ANZEIGE