Symantec muss restrukturieren

Security-Spezialist Symantec musste im vergangenen Quartal rückläufige Erlöse verbuchen. Jetzt will der Hersteller jeden zehnten Arbeitsplatz abbauen.

Der weltweite Umsatz von Symantec fiel im vergangenen Quartal um sechs Prozent auf 873 Millionen Dollar. In der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) waren die Erlöse um sechs Prozent auf 217 Millionen Dollar rückläufig. Der B2C-Bereich hat sich etwas schwächer (-7 Prozent) als Enterprise Security (-5 Prozent) entwickelt. Der Reingewinn rutschte um 28 Prozent auf 147 Millionen Dollar ab. Symantec gab im Rahmen der Bilanzkonferenz bekannt, massive Einsparungen vornehmen zu wollen. Im Zuge dieser Restrukturierung sollen rund 1.200 Stellen entfallen, das sind etwa 10 Prozent der weltweiten Belegschaft. Mit diesem  Schritt sollen jährlich 400 Millionen Dollar angespart werden.

Künftig will Symantec seine Angebote rund um Enterprise Security ausbauen, wie der scheidende CEO Mike Brown betonte. «Viele Security-Hersteller wie beispielsweise FireEye oder Palo Alto stellen lediglich Threat-Protection-Lösungen zur Verfügung. Diese Angebote konzentrieren sich darauf, Angriffe von außerhalb vom Netzwerk fernzuhalten, aber schützen nicht die Daten selbst», führt Brown aus. Für diese Bereiche sollen im Fiskaljahr 2017 neue Lösungen von Symantec zur Verfügung gestellt werden, kündigt der CEO an.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Salesforce kann Sorgen um KI-Bedrohung nicht zerstreuen

Salesforce hat mit seinem Umsatzausblick auf das angelaufene Geschäftsjahr die Sorgen um eine Bedrohung des Geschäftsmodells durch Künstliche Intelligenz nicht zerstreuen können.

KI-Agenten im Einkauf sorgen für Skepsis

Künstliche Intelligenz wird in den nächsten Jahren zunehmend komplexe Aufgaben übernehmen können, auch beim Einkauf. Eine Mehrheit will noch überzeugt werden, dass das nützlich ist.

Echoortung: Vodafone testet Fledermaus-Fähigkeiten im Netz

Das Handynetz als Radarsystem, um Menschen und Dinge zu erkennen: Was nach einer abstrusen Idee klingt, dürfte in einigen Jahren Wirklichkeit werden. Vodafone berichtet schon jetzt Vielversprechendes.
ANZEIGE
ANZEIGE