Nfon: «IT-Händler sind die erfolgreichsten Partner»

Nfon setzt für den Vertrieb seiner Cloud-Telefonanlagen verstärkt auf IT-Partner. Das Nfon-Management berichtet uns über die Wachstumsziele und warum vier Distributoren nicht ausreichen.

Nfon-Manager Thomas Muschalla ist vom Einsatz und den Erfolgen der IT-Partner überzeugt: «Die Unternehmen aus dem IT-Bereich sind unsere erfolgreichsten Partner. Die IT-Händler kommen schließlich aus dem Netzwerk- oder Server-Bereich und können daher die Cloud-Themen schnell umsetzen», so der VP Sales Germany im Gespräch mit ChannelObserver. Der Spezialist für Telefonanlagen aus der Cloud mit Hauptsitz in München vermarktet seine Produkte auch über den TK-Channel. Hier dauere es etwas länger, bis das notwendige Know-how aufgebaut sei, so Muschalla. Auch bei der Wahl der Distributoren setzt Nfon mittlerweile verstärkt auf Partner aus der IT. So integriert der Anbieter seit März sämtliche Produkte in das Portfolio der Acmeo. «Wir setzen gezielt auf die Zusammenarbeit mit Distributoren, die sich sowohl durch ihr Cloud Know-how als auch durch das damit verbundene Verständnis von IT auszeichnen», begründet Muschalla den Schritt. Ursprünglich plante Nfon eine Zusammenarbeit mit nur vier Distributoren. Dabei waren Ingram Micro, Tarox, Komsa und Michael Telecom. «Über Acmeo können wir künftig noch zusätzliche Partner gewinnen», so der Nfon-Manager weiter. In Europa vermarkten derzeit über 1.000 Partner die Cloud-PBX-Lösung des Unternehmens, in Deutschland sind es bereits 650 Händler.

Mit einem Wachstum von 50 Prozent pro Jahr verläuft die Entwicklung bei Nfon bislang rasant. «In fünf Jahren sind wir zehnmal so groß», prognostiziert Gerald Kromer, Vorstandsvorsitzender der Nfon AG. Sein Credo: «Die Cloud ist nicht mehr aufzuhalten.» Doch allein über den Preis will das Unternehmen die Entwicklung nicht beschleunigen. «Wir wollen im Cloud-Geschäft nicht der billigste sein, sondern definieren uns über Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit», betont Kromer. Der Mittelstand würde mit den Cloud-Telefonanlagen des Anbieters eine Funktionalität erhalten, die er bei vergleichbaren Angeboten nicht nutzen könnte. «Wir benötigen natürlich die Partner, die bereits sind, diese Themen gemeinsam mit uns in den Markt zu bringen.»

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