Microsoft zeigt neue Surface-Geräte und Zubehör

Microsoft hat am Mittwoch in New York neue Geräte seiner Surface-Reihe vorgestellt.

Microsoft hat am Mittwoch in New York neue Geräte seiner Surface-Reihe vorgestellt. Neben den Nachfolger-Modellen Surface Pro 7 und Surface Laptop 3 bringt das Unternehmen mit Surface Pro X auch ein mobiles Gerät mit LTE-Modem in den Handel. Als Prototypen präsentierte der Software-Hersteller zudem mit Surface Neo ein Tablet und mit Surface Duo ein Smartphone mit einem doppelten faltbaren Display. Bei dem Smartphone habe man eng mit Google für die Integration des Android-Betriebssystems zusammengearbeitet, sagte Microsoft-Manager Panos Panay. Beide Geräte sollen allerdings erst Ende kommenden Jahres auf den Markt kommen. Die aktuellen Geräte will Microsoft ab 22. November auch in Deutschland in den Handel bringen, das Pro X kommt bereits am 19. November auf den Markt. Das Surface Laptop 3 hat wahlweise ein 13 oder 15 Zoll großes Display und beziehen ihre Leistung neben einem Grafik-Chip von AMD (Ryzen) von einem Intel-Quadcore-Prozessor der 10. Generation. Dieser sorge im Vergleich zu einem Macbook Air von Apple für eine drei Mal so hohe Leistung, sagte Panay. Innerhalb einer Stunde soll das Gerät wieder aufgeladen sein.

Für das mit einem 13 Zoll großen Display ausgestattete Surface Pro X hat Microsoft erstmals mit Qualcomm einen Chip auf Basis der ARM-Architektur entwickelt, die traditionell in mobilen Geräten wie Smartphones genutzt wird. Damit habe das Gerät drei mal mehr Performance pro Watt als das Surface Pro 6, sagte Panay. Vor einigen Jahren hatte Microsoft schon einmal ein Tablet mit ARM-Chip herausgebracht, auf dem allerdings nur das abgespeckte Betriebssystem Windows RT lief – der Erfolg im Markt blieb aus. Auf dem Surface Pro X sollen dagegen Windows 10 und die aktuelle Office-Version problemlos laufen. Mit Surface Duo würde Microsoft in den Smartphone-Markt zurückkehren. 2017 hatte der Software-Konzern seine eigene Plattform Windows Phone nach langjährigen Misserfolgen endgültig eingestellt. (dpa)

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