Intel: «Wir werden jeden Partner unterstützen»

Intel-Deutschlandchef Christian Lamprechter zieht für das Geschäftsjahr 2015 eine positive Bilanz. Für 2016 ist der Manager vorsichtig optimistisch und sieht Potenzial für den Channel.

Mit dem Geschäftsjahr 2015 zeigt sich Intel-Deutschlandchef Christian Lamprechter «außerordentlich zufrieden», wie er im Gespräch mit ChannelObserver betont. Der Anteil an 2-in-1-Geräten habe sich für Intel im Vergleich zu 2014 verdoppelt. Auch der Datacenter-Bereich habe zulegen können. Das erste Halbjahr 2015 sei noch von Lagerbeständen und dem Währungsthema geprägt gewesen und deshalb etwas schwierig gewesen. Im zweiten Halbjahr hätte sich die Situation dann deutlich entspannt. Für 2016 gebe es jetzt eine gute Grundlage. «Die Endgeräte kommunizieren immer stärker mit der Cloud und der Arbeitsplatz wird zunehmend vernetzt. Das birgt enorme Chancen für den Channel. Der Channel muß jetzt Mut zeigen. Wir werden jeden Partner unterstützen. Europa hat die erste Halbzeit der Digitalisierung verschlafen. Wir müssen das Thema jetzt proaktiv angehen.»

Neue Business-Systeme in Kombination mit Windows 10 sollen in den kommenden Monaten für Rückenwind sorgen. «Ich sehe absolutes Potenzial für Wachstum. Vorsichtiger Optimismus ist angebracht», so der Intel-Chef. Neue Formfaktoren wie beispielsweise NUC würden den Markt beleben. «NUC wird in vielen Kombinationen verbaut. Der Channel ist hier sehr einfallsreich, da kann man nur den Hut ziehen», so das Fazit des Managers. Überhaupt sei es verkürzt, beim PC-Markt nur die Konsolidierung zu sehen. Mit Samsung und Huawei gebe es beispielsweise neue Anbieter im 2-in1-Bereich. «Somit gibt es nicht nur Konsolidierung im PC-Markt, sondern auch neue Anbieter, die in den Markt einsteigen», betont Lamprechter. «Der PC-Markt ist reich an innovativen Geräten. Die Anbieter haben diverse Möglichkeiten, sich zu differenzieren», ist Lamprechter überzeugt.

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