Fujitsu spaltet PC-Sparte ab

Fujitsu lagert sein PC-Geschäft und die Handysparte in zwei eigenständige Unternehmen aus. Möglicherweise ist damit der Weg für ein Joint Venture mit Toshiba und Vaio frei.

Fujitsu lagert sein PC-Geschäft und die Handysparte in zwei eigenständige Unternehmen aus. Die beiden neuen Tochter-Unternehmen Fujitsu Client Computing und Fujitsu Connected Technologies sollen zum 1. Februar 2016 die Geschäfte aufnehmen. Der Verwaltungsrat gab in einer entsprechenden Sitzung am 24. Dezember grünes Licht für die Pläne. Der Schritt ist im Zusammenhang mit einer Umstrukturierung in der PC-Branche zu sehen. So soll Toshiba mit dem Verkauf der PC-Sparte Ernst machen. Der Hersteller befindet sich anscheinend in Gesprächen mit mehreren PC-Herstellern. Zu den möglichen Interessenten soll auch Fujitsu gehören. Auch der Sony-Ableger Vaio sei in die Überlegungen eingebunden. Laut dem Wall Street Journal sei ein Zusammenschluss von Toshibas PC-Geschäft mit dem Computer-Geschäft von Fujitsu «nicht unwahrscheinlich.»

Gemeinsam wären Fujitsu, Toshiba und Vaio die Nummer eins in Japan und die Nummer sechs weltweit. Geografisch ist Toshiba in den USA, Fujitsu dagegen in Europa und Japan stark. 

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