Deutscher PC-Markt ohne XP-Effekt

Der deutsche PC-Markt ist im dritten Quartal laut IDC um 28 Prozent gewachsen. Der XP-Migrationseffekt ist allerdings kaum noch spürbar. Schwaches Schlussquartal erwartet.

Der deutsche PC-Markt ist im dritten Quartal laut IDC um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. An der Spitze liegt nach wie vor Lenovo mit einem Marktanteil von 19,4 Prozent. Dahinter folgen HP (14,8 Prozent), Acer (14,2 Prozent), Dell (7 Prozent) und Asus (6,9 Prozent). Ein deutlicher Sprung nach vorne gelang Acer. Der Anbieter konnte hier zu Lande um 80 Prozent zulegen. Im Commercial-Segment lag die Steigerung von Acer in diesem Zeitraum bei 60 Prozent.

PC-Hersteller berichten uns allerdings, dass der XP-Migrationseffekt mittlerweile kaum noch spürbar ist. Das Support-Ende des Betriebssystems hatte den Markt in den vergangenen Quartalen beflügelt. Auch die Prognosen der Anbieter zum laufenden Schlussquartal fallen verhalten aus. Das Jahresendgeschäft sei bereits im dritten Quartal vorbereitet worden. Im Gegensatz zum Vorjahr sei bereits vor der IFA bestellt worden. Somit seien diesmal viele Geschäfte bereits im zweiten und dritten Quartal abgewickelt worden. 

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