Bericht: Toshiba will PC-Sparte verkaufen

Toshiba will jetzt auch seine PC-Sparte verkaufen, wie Medien berichten. Zwei PC-Hersteller sollen Interesse zeigen.

Toshiba will jetzt auch seine PC-Sparte verkaufen, wie die Zeitung Nikkei berichtet. Die PC-Hersteller Lenovo aus China und Asus aus Taiwan hätten Interesse signalisiert, heißt es weiter. Toshiba selbst hat die Medienberichte allerdings zurückgewiesen. Es würden keine entsprechenden Gespräche geführt, erklärte der Konzern am Freitag. Der angeschlagene Hersteller musste zuletzt seine Bilanz aufbessern, um nicht von der Börse genommen zu werden. Der Anbieter brachte zudem den Verkauf seiner Chipsparte für rund 15 Milliarden Euro auf den Weg, um neues Kapital einzunehmen.

Der Ende 2015 angekündigte Abschied vom PC-Consumer-Geschäft war für Toshibas PC-Geschäft eine tiefe Zäsur. Die ausschließliche Ausrichtung auf das B2B-Geschäft war eine Trendwende. Doch das Geschäft habe sich stabilisiert und Umsatz und abgesetzte Stückzahlen seien im ersten Halbjahr in der DACH-Region um 30 Prozent gesteigert worden, wie Jörg Schmidt, Head of B2B PC DACH, im Juli im Gespräch mit ChannelObserver versicherte.

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