So kann die Fritzbox kreativ aufgerüstet werden

In einem Wettbewerb wurden kreative Produkte ausgezeichnet, die die Netz-Aktivität der AVM-Fritzbox zeigen. In einer Lösung steht ein ausgemusterter GameBoy im Mittelpunkt.

Hersteller AVM und das Magazin Make riefen kreative Köpfe zum Wettbewerb auf. Gesucht wurden unkonventionelle Ansätze, die die Netz-Aktivität der Fritzbox zeigen. Das Gewinnerprojekt von Tobias Link besteht aus einem altmodischen Wählscheibentelefon, das auch ordnungsgemäß klingelt, sobald ein Anruf ankommt. Ein externes Display zeigt die gewählte oder angerufene Nummer an. Während des Gesprächs kann man zudem auf der Anzeige sehen, wie lange man schon telefoniert und wie teuer der Anruf ist. Ein Feedback-Device mit viel Nutzwert, nicht nur für Retro-Telefone. Das Display hilft auch bei modernen Telefonen: Immer da, wo das Telefon gerade nicht ist, etwa am Schreibtisch oder in der Küche, kann man dann sehen, wer gerade anruft.

Der zweitplatzierte Daniel Jäger visualisiert mit seinem «Fritz!Back-Projekt» mittels Luftblasen, die in zwei wassergefüllten Acrylglas-Tanks aufsteigen, wie viele Daten übertragen werden. Je mehr Traffic über die DSL-Leitung geht, desto höher spritzen die beleuchteten Wasserfontänen. Marcel Imig, der den dritten Rang belegte, zeigt die Netzwerk-Infos auf einem guten, alten Nintendo GameBoy, Baujahr 1989. Alle drei Sekunden wird die Bandbreitenauslastung der Fritzbox abgefragt und aufbereitet an den GameBoy schickt. Nur drei Kabel muss man verlöten, ansonsten ist das Projekt sehr übersichtlich und einfach zusammensteckbar.

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