-3.2 C
Flensburg
Montag, Februar 16, 2026

KI-Revolution treibt Strombedarf in die Höhe

Eigentlich soll Künstliche Intelligenz das Leben der Menschen erleichtern. Doch der große Stromhunger macht KI auch zum potenziellen Klima-Killer - wenn nicht mehr grüne Energie verwendet wird.

Der Energieverbrauch von Rechenzentren für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz und andere Digitalisierungsprojekte wird in Europa bis zum Jahr 2030 voraussichtlich stark ansteigen. Einer Prognose des Beratungsunternehmens McKinsey wird sich der Strombedarf in diesem Zeitraum auf mehr als 150 Terawattstunden bis 2030 fast verdreifachen. «Das macht rund fünf Prozent des gesamten europäischen Stromverbrauchs aus», sagte Diego Hernandez Diaz, Partner bei McKinsey & Company, der Deutschen Presse-Agentur. Bislang seien es nur zwei Prozent.

Der steigende Strombedarf von KI könnte den Klimawandel beschleunigen, wenn er nicht durch erneuerbare Energien gedeckt werde, heißt es in der Studie. Derzeit stamme ein Großteil des Stroms für Rechenzentren noch aus fossilen Brennstoffen.

Nicht genügend sauberer Strom

Die zunehmende Nachfrage nach sauberem Strom bringe jedoch erhebliche Herausforderungen mit sich, sagte Energieexperte Diaz. So seien zuverlässige Stromquellen nur begrenzt verfügbar. Außerdem gebe es Engpässe bei der Verfügbarkeit von Fachkräften. Die zusätzliche Nachfrage nach grünem Strom erfordert der Studie zufolge massive Investitionen in erneuerbare Energiequellen. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Vom Hobby zum Hype: 3D-Sneaker aus Hamburg erobern die Welt

Ein Sneaker-Fan bekommt einfach nicht genug von Turnschuhen. Und weil er's kann, erfindet er einfach den passenden 3D-Drucker. Mittlerweile hat er Hunderte und arbeitet mit großen Stars zusammen.

Locher-Tjoa übernimmt Leitung des Microsoft-Mittelstandsgeschäfts

Michael Locher-Tjoa wird ab April 2026 neuer Leiter des Mittelstandgeschäfts bei Microsoft für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er löst Oliver Gürtler ab.

DexxIT nimmt Xerox in das Portfolio auf

Der IT-Distributor DexxIT erweitert sein Lösungsangebot und arbeitet künftig mit Xerox zusammen.
ANZEIGE
ANZEIGE