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Sonntag, Februar 15, 2026

IDC: AI wird ein Viertel der weltweiten IT-Ausgaben ausmachen

Der weltweite IT-Markt steht vor einem tiefgreifenden Wandel.

Der weltweite IT-Markt steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Laut einer neuen Prognose des Marktforschungsunternehmens IDC steigen die jährlichen Investitionen in Künstliche Intelligenz bis 2029 um durchschnittlich 31,9 Prozent und erreichen ein Volumen von 1,3 Billionen US-Dollar. Damit wird mehr als ein Viertel der globalen IT-Ausgaben in Agentische KI-Produkte und -Services fließen.

IDC sieht in dieser Entwicklung eine klare Verschiebung: Statt klassischer Softwareausgaben rücken künftig AI-basierte Plattformen, Anwendungen und Services in den Mittelpunkt. Unternehmen investieren zunehmend in Systeme, die Flotten von KI-Agenten sicher und effizient betreiben können.

Die Studie zeigt, dass bis 2029 rund 80 Prozent der Infrastrukturinvestitionen von Cloud- und Service-Providern getragen werden, um die stark steigenden KI-Workloads zu bewältigen. Gleichzeitig wird sich die Zahl und Komplexität von Drittanbieter- und Eigenentwicklungen im Bereich KI-Agenten innerhalb von fünf Jahren verzehnfachen. Besonders dynamisch entwickelt sich der Softwaremarkt: KI-gestützte Anwendungen wachsen schneller als jedes andere Segment und könnten klassische Anbieter unter Druck setzen. Auch die IT- und Business-Dienstleister müssen sich anpassen, da Unternehmen massiv in Agentische KI investieren und damit ihre Anforderungen an Services verändern.

IDC betont, dass Unternehmen und Führungskräfte künftig entscheidend von der erfolgreichen Nutzung von Agentic AI abhängen. Neben technischen Investitionen rückt auch die Veränderung von Arbeitsrollen in den Fokus: Während einige Tätigkeiten durch KI-Agenten deutlich produktiver werden, könnten andere überflüssig werden.

Langfristig dürfte die starke Fokussierung auf KI andere Teile des IT-Stacks ausbremsen. Investitionen in klassische Infrastruktur wie Server und Storage werden nach Einschätzung von IDC stärker von Effizienz und Konsolidierung getrieben sein – und damit nur begrenzt wachsen.

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