Deutscher CE-Markt wächst nur marginal

In diesem Jahr soll der deutsche CE-Markt um ein Prozent auf über 27 Milliarden Euro wachsen. Vier Produktkategorien sind für die Steigerung verantwortlich.

Für 2014 erwartet der IFA-Veranstalter gfu für den deutschen CE-Markt ein Plus um knapp ein Prozent und damit eine Umsatzsteigerung für den Gesamtmarkt auf über 27 Milliarden Euro. Nach einer Stagnation im Jahr 2013 soll auch der globale Markt in 2014 um ein Prozent marginal wachsen. Für das nächste Jahr prognostizieren die Marktforscher eine Steigerung in Höhe von 5 Prozent. Wachstumstreiber bei Consumer Electronics in Deutschland seien Videogames-Konsolen (Absatz von 3,2 Millionen Stück in 2014), Tablet-PCs (7 Millionen), Smartphones (23,8 Millionen) und E-Book-Reader (1,4 Millionen). Die Nachfrage nach TV-Geräten hätte im ersten Quartal noch leicht unter Vorjahr gelegen, zur Fußballweltmeisterschaft sei die Entwicklung aber „deutlich positiv“. Für das Gesamtjahr wird mit einem Absatz von 7,5 Millionen Fernsehgeräten gerechnet. Der Produktbereich Sound gewinne ebenfalls an Bedeutung: Soundbars, Audio Streaming und Docking Lautsprecher liegen im Trend, so die gfu weiter.

„Bei den Hausgeräten sorgen energieeffiziente Großgeräte, Kaffee-Vollautomaten und Produkte für die Haushaltspflege, Körperpflege und die Kleidungspflege für steigende Umsätze“, so Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu. Für Elektro-Groß- und Kleingeräte rechnen die Marktforscher in diesem Jahr mit einem weiterhin „positiven Geschäftsverlauf“ in Deutschland. Die steigende Anzahl der Single-Haushalte, die rege Bautätigkeit sowie Renovierungen sorgen auch in diesem Jahr für verstärkte Nachfrage nach neuen Küchen und Einbaugeräten. Die Prognosen für 2014 lauten für Großgeräte plus drei Prozent und für Kleingeräte wird ein ähnliches Wachstum erwartet.

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