Bitkom: Verbraucher werden bei ITK-Einrichtung nervös

Zwei Drittel aller Verbraucher (67 Prozent) haben Probleme beim Anschließen und Einrichten technischer Geräte. Die Nutzer werden dabei nervös, so der Bitkom.

Zwei Drittel aller Verbraucher (67 Prozent) haben Probleme beim Anschließen und Einrichten technischer Geräte und lassen sich deshalb von Bekannten oder Verwandten helfen, so eine aktuelle Bitkom-Studie. Gut jeder Dritte (36 Prozent) benötigt beim Anschließen und Einrichten von Fernseher, Smartphone, Tablet & Co. allerdings keinerlei Unterstützung, zumindest nach eigenen Angaben. 42 Prozent der Männer und 31 Prozent der Frauen halten sich selbst für technisch ausreichend versiert, um zu Hause auf entsprechende Hilfe verzichten zu können. «Viele Anwender macht die Einrichtung eines neuen Geräts noch nervös», sagt Bitkom-Experte Christopher Meinecke. «Ist niemand zur Stelle, lässt sich das meiste mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Internet oder auch YouTube-Tutorials einfach selbst erledigen.»

Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) meint, dass die Installation von Unterhaltungselektronik in den vergangenen Jahren komplizierter geworden sei. «Eine zu technische Sprache in Bedienungsanleitungen trägt dazu bei, dass die Inbetriebnahme von Unterhaltungselektronik als zu kompliziert wahrgenommen wird. Gerade vor dem Kauf von Smart-Home-Produkten schrecken Verbraucher deshalb noch zurück», so Meinecke weiter.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Studie: Hacker legen Betrieb bei vielen Unternehmen lahm

Kürzlich legte eine Cyberattacke Auskunftssysteme der Deutschen Bahn lahm. Eine neue Studie zeigt: Das ist bei weitem kein Einzelfall.

Leica bringt eigenes Smartphone weltweit auf den Markt

Vor rund 20 Jahren wäre Leica beinahe pleitegegangen, weil man den Trend zur Digitalisierung verpasst hatte. Inzwischen ist das Smartphone-Segment ein Hoffnungsträger des wiedererstarkten Herstellers.

KI-Agenten im Einkauf sorgen für Skepsis

Künstliche Intelligenz wird in den nächsten Jahren zunehmend komplexe Aufgaben übernehmen können, auch beim Einkauf. Eine Mehrheit will noch überzeugt werden, dass das nützlich ist.
ANZEIGE
ANZEIGE