Vodafone-Chef Schulte-Bockum verlässt Konzern

Der Chef von Vodafone Deutschland, Jens Schulte-Bockum, verlässt überraschend den Telekommunikationskonzern. Es soll «unüberbrückbare Differenzen» gegeben haben.

Der Chef von Vodafone Deutschland, Jens Schulte-Bockum, verlässt überraschend den Telekommunikationskonzern. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, der Konzernchef habe den Aufsichtsrat über seine Absicht informiert, innerhalb des laufenden Geschäftsjahrs von seinem Amt zurückzutreten. Zuvor hatten bereits die «Rheinische Post» und die «Wirtschaftswoche»  über den Rücktritt berichtet. Schulte-Bockum stand seit Oktober 2012 an der Spitze des Konzerns. Schulte-Bockum sagte zur Begründung lediglich: «Für mich ist es an der Zeit, mich Neuem zuzuwenden.» Für eine Übergangszeit werde er die Geschäfte aber noch weiterführen. Vodafone Welt-Chef Vittorio Colao dankte dem Manager für seine Arbeit.

Die «Rheinische Post» berichtete, Hintergrund der Entscheidung sei, dass das Unternehmen bei seinem Aufholrennen gegenüber der Deutschen Telekom weniger schnell vorangekommen sei, als dies der Mutterkonzern in London gehofft habe. Gegenüber der «Wirtschaftswoche» sprach Schulte-Bockum dem Bericht zufolge von «unüberbrückbaren Differenzen» mit der Konzernspitze. (dpa)

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