Teamviewer wird etwas vorsichtiger

Der Softwareanbieter Teamviewer dämpft nach einem schwachen zweiten Quartal die Erwartungen für das laufende Jahr.

Der Softwareanbieter Teamviewer dämpft nach einem schwachen zweiten Quartal die Erwartungen für das laufende Jahr. Bei den Billings, einer Kennzahl für die in Rechnung gestellten Umsätze der kommenden zwölf Monate, und auch beim Umsatz selbst wird jetzt nur noch das untere Ende der bisher in Aussicht gestellten Spannen erwartet, wie der im MDax notierte Konzern am Donnerstag in Göppingen mitteilte. Im zweiten Quartal seien die Billings bereinigt um Währungseffekte um 18 Prozent und damit weniger als erhofft gestiegen.

Das Teamviewer-Management um Chef Oliver Steil hatte bereits darauf vorbereitet, dass das erste Halbjahr eher weniger Schwung aufweisen dürfte, vor allem wegen der hohen Wachstumswerte rund um den Ausbruch der Corona-Pandemie vor gut einem Jahr. Die nun im zweiten Quartal erreichten 18 Prozent liegen allerdings noch unter der Halbjahrs-Prognose von mindestens 20 Prozent. Die Geschäftsentwicklung im Juni sei allerdings sehr positiv verlaufen, hieß es. Die Vertragsvolumina bei Verlängerungen seien wieder angestiegen und der Abschluss neuer Verträge mit Großkunden habe stark zugelegt. (dpa)

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