Teamviewer fallen wegen Ausblick vorbörslich Richtung Rekordtief

Für die Anleger von Teamviewer bahnt sich nach der Vortagserholung am Dienstag der nächste kräftige Rückschlag an.

Für die Anleger von Teamviewer bahnt sich nach der Vortagserholung am Dienstag der nächste kräftige Rückschlag an. Mit einem dürftigen Ausblick als Grund ging es für den Kurs des Softwareanbieters vorbörslich im Vergleich zu, Xetra-Schluss um sechs Prozent bergab auf 5,54 Euro. Damit würden sich die Aktien auf Xetra ihrem Rekordtief nähern, das mit gut 5,30 Euro erst wenige Tage alt ist. Zuletzt hatten die Titel mit dem ganzen Software-Sektor unter der Sorge gelitten, dass die Künstliche Intelligenz Geschäftsmodelle stören könnte.

Wassachon Udomsilpa von der kanadischen Bank RBC konnte dem Jahresergebnis 2025 zunächst etwas Positives abgewinnen mit einer ermutigenden Dynamik im Enterprise-Bereich und ersten Anzeichen einer Erholung bei der Tochter 1E. Negativ sei aber der Ausblick auf das Jahr 2026, der von allem wegen Währungseffekten unter den Erwartungen liege. Der Mittelwert der Prognose impliziere, dass der Konsens für den Umsatz um drei Prozent sinken könnte, rechnete die Expertin vor.

Ein Händler bezeichnete noch das Ziel für den jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) als vorsichtig. Dies beeinträchtige die Fantasie für echtes Wachstum, so der Börsianer. (dpa)

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