T-Mobile US gewinnt weniger Mobilfunkkunden als erwartet

Der US-Telekommunikationskonzern T-Mobile US hat im vierten Quartal weniger Mobilfunkkunden gewonnen als erwartet.

Der US-Telekommunikationskonzern T-Mobile US hat im vierten Quartal weniger Mobilfunkkunden gewonnen als erwartet. Im vierten Quartal ist die Zahl der Kunden mit Mobilfunkverträgen um 962.000 gestiegen, wie der zur Deutschen Telekom gehörende US-Mobilfunkkonzern am Mittwoch in Bellevue mitteilt. Analysten hatten hier mit rund 992.000 mehr erwartet. Im Vorquartal hatte das Unternehmen noch rund eine Million Mobilfunkkunden hinzugewonnen. Die Aktie notiert im vorbörslichen US-Handel 3,5 Prozent niedriger.

Der Umsatz stieg von rund 21,9 Milliarden Dollar auf 24,3 Milliarden. Dabei erhöht sich der Serviceumsatz um zehn Prozent auf 18,7 Milliarden Dollar. Bei dem um Sondereffekte und Leasingumsätze bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Core Ebitda) verzeichnet das US-Unternehmen einen Anstieg um sieben Prozent auf 8,45 Milliarden Dollar. Unter dem Strich sank der Gewinn von rund 3,0 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 2,1 Milliarden. Als ein Grund führte das Unternehmen Aufwendungen für Personalmaßnahmen an.

Für das laufende Jahr erwartet der seit November amtierende Konzernchef Srini Gopalan einen bereinigten operativen Gewinn von 37,0 bis 37,5 Milliarden Dollar. 2025 wurden hier 33,9 Milliarden Dollar verbucht. Beim bereinigten freien Finanzmittelzufluss (Free Cashflow) werden nach rund 18 Milliarden Dollar im Vorjahr nun 18,0 bis 18,7 Milliarden Dollar angepeilt. (dpa)

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