Server-Markt: Auf und Ab in der EMEA-Region

Der europäische Server-Markt konnte im dritten Quartal laut Gartner wieder leicht zulegen, ist aber nach wie vor von einem Auf und Ab geprägt. Zwei Hersteller dominieren das Segment.

Laut Gartner wurden im dritten Quartal 2015 weltweit 9,2 Prozent mehr Server verkauft. Der Umsatz wuchs dabei um 7,5 Prozent. Laut den aktuellen Zahlen liegt HP weltweit an der Spitze des Server-Markts, gefolgt von Dell und IBM, das den größten Rückgang verzeichnete, hauptsächlich wegen des Verkaufs seiner x86 Server-Sparte an Lenovo. In EMEA stieg der Server-Absatz um 1,4 Prozent, die Erlöse legten dabei um 3,7 Prozent zu. Gartner-Analyst Adrian O’Connell spricht von einem «Auf und Ab des Marktes» in dieser Region. Nach einem Rückgang im zweiten Quartal sei der Markt in EMEA zwar wieder gewachsen, doch wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten müssten die Server-Hersteller nach wie vor mit Schwierigkeiten rechnen.

Nach leichten Zuwächsen führt HP (39 Prozent) den Markt nach Stückzahlen in der Region an. Dahinter folgen Dell (20,5 Prozent), Lenovo (6,5 Prozent), Fujitsu (5,1 Prozent) und Cisco (4,0 Prozent). Lenovo liege zwar auf dem dritten Rang, doch der Marktanteil des Anbieters sei geringer als das x-86-Geschäft von IBM ein Jahr zuvor, führt Gartner aus. Fast alle Anbieter, von Cisco abgesehen, würden Anteile an HP und Dell verlieren.

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