Parallels stellt sein Partnergeschäft breiter auf. Neben einem eigenständigen Programm für Parallels Desktop führt das Unternehmen im bestehenden Workspaces-Partnerprogramm einen neuen Solutions Partner-Pfad ein. Damit sollen neben klassischen Resellern verstärkt auch Dienstleister angesprochen werden, die Parallels-Technologien in eigene Services und Cloud-Angebote integrieren.
Das neue Desktop-Partnerprogramm richtet sich an Vertriebspartner für Parallels Desktop for Business und Enterprise. Es umfasst die beiden Stufen Authorized und Premier. Je nach Partnerstatus stehen unter anderem Vertriebsschulungen, NFR-Lizenzen, technischer Support, Deal-Registrierung und Unterstützung bei der Geschäftsplanung zur Verfügung.
Im Workspaces-Partnerprogramm bleiben die bisherigen Reseller-Stufen Essential, Silver, Gold und Platinum bestehen. Der neue Solutions Partner-Pfad richtet sich dagegen an Managed Service Provider (MSPs), unabhängige Softwareanbieter (ISVs) und Cloud-Service-Provider (CSPs). Bei ihrer Bewertung sollen technische Kompetenz, Kundenakzeptanz und Dienstleistungen stärker berücksichtigt werden als der reine Wiederverkaufsumsatz.
Die Erweiterung betrifft insbesondere Lösungen für die Anwendungs- und Desktop-Bereitstellung, Desktop-as-a-Service und sicheren browserbasierten Zugriff.
Hintergrund ist das Wachstum des Workspaces-Geschäfts. Nach Angaben von Parallels-CEO Christa Quarles hat sich der jährlich wiederkehrende Umsatz in diesem Bereich seit ihrem Eintritt in das Unternehmen nahezu verdreifacht. Die Kundenzahl sei im gleichen Zeitraum auf mehr als das Dreifache gestiegen.
Am 14. und 15. Oktober veranstaltet Parallels in Malta einen Partner- und Distributionsgipfel für die EMEA-Region. Die neuen Partnerprogramme starten am 1. Dezember 2026.




