Neuer Besucherrekord bei der re:publica

Zum Abschluss der re:publica haben die Organisatoren eine positive Bilanz gezogen. Bei den Besucherzahlen wurde erneut ein Rekord gebrochen.

Zum Abschluss der re:publica haben die Organisatoren eine positive Bilanz gezogen. «Wir sind ganz glücklich, vor der ganzen Debatte um Hate Speech oder Fake News das Motto «Love out Loud» ausgerufen zu haben», sagte Mitveranstalter Markus Beckedahl am Mittwoch in Berlin. «Damit haben wir den Zeitgeist getroffen.» Er glaubt, dass die Appelle, sich mehr zu engagieren – sich etwa für mehr Solidarität und gegen Hass im Netz starkzumachen, angekommen seien. Bei den Besucherzahlen wurde erneut ein Rekord gebrochen. Zwischen 8.500 und 9.000 Netzaktivisten, Blogger, Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Künstler und weitere Gäste wurden bei der elften Ausgabe der Internetkonferenz verzeichnet – genau Zahlen standen zunächst nicht fest. Im Vorjahr waren es 8.000 gewesen. Besonders stolz sei man auf die Frauenquote, die zumindest bei den mehr als 1.000 Sprechern bei 47 Prozent lag. «Wir geben nicht auf, irgendwann erreichen wir noch die 50 Prozent», sagte Beckedahl.

Die re:publica endet am Mittwochabend, zum Abschluss soll es unter anderem ein Konzert von Sängerin Judith Holofernes geben. Am Mittag steht noch ein netzpolitischer Dialog mit Innenminister Thomas de Maizière (CDU) auf dem Programm. (dpa)

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