Messe-Chef: CeBIT als Netzwerk-Plattform gefragt

Die CeBIT hat sich nach Ansicht ihrer Organisatoren dank der rasanten Digitalisierung neu erfunden. Die neu strukturierte CeBIT sei nun als Netzwerk-Plattform gefragt.

Die CeBIT-Messe in Hannover hat sich nach Ansicht ihrer Organisatoren dank der rasanten Digitalisierung aller Lebensbereiche neu erfunden. «Sie steht heute auch für neue Geschäftsmodelle, die die Digitalisierung mit ihrer hohen Innovationsdynamik hervorbringt», erklärt Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe. «Die CeBIT zeigt das gesamte Leistungsspektrum der digitalen Industrie auf», sagte er der Deutschen Presse Agentur. Die als reine Business-Messe mit starkem Konferenzreigen konzeptionell neu strukturierte CeBIT sei nun als Netzwerk-Plattform gefragt. «Die CeBIT löst sich vom Konzept einer reinen Computermesse und ist längst eine Art Stelldichein mit einer zunehmend stärker werdenden politischen Komponente», erklärt der Messe-Chef. Vom 14. bis 18. März werden dort gut 200 Redner die diversen gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung beleuchten. Sie erfasse mittlerweile alle Bereiche, das spiegele sich auch auf der Messe wider. «Selbst die Uhrenindustrie steht ja vor einem Umbruch», sagt Frese. Anders als die Hannover Messe im April versteht sich die CeBIT daher vor allem als branchenübergreifende Veranstaltung.

Zu den prominenten Besuchern der Veranstaltungen rund um die CeBIT gehören unter anderen Swatch-Gründer Nicolas Hayek oder das britische Model Kate Moss, aber auch VW-Chef Matthias Müller oder der durch das Internet als «schnellster Gitarrist Argentiniens» bekanntgewordene Straßenmusiker Damian Salazar. Partnerland ist in diesem Jahr die Schweiz. Im Vorjahr kamen rund 3.300 Aussteller aus 70 Länder. Die offiziellen Zahlen für dieses Jahr liegen noch nicht vor, dürften sich aber auf ähnlichem Niveau bewegen. Neben der IT-Sicherheit und der Abwehr von Cyber-Angriffen wird die Drohnen-Thematik ein Schwerpunkt sein. (dpa)

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