Markt für Consumer-Produkte bricht ein

Der B2C-Markt für ITK-Produkte hat sich in Deutschland im ersten Quartal schlecht entwickelt. Deutliche Umsatzrückgänge gibt es bei PCs, Tablets, Smartphones und UE-Geräten.

Der deutsche Markt für Consumer-ITK-Produkte ist im ersten Quartal eingebrochen. Bei den privat genutzten IT-Produkten wurde ein Rückgang des Umsatzes um 8,2 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro verbucht, so der CEMIX von GfK, BVT und gfu. Sowohl Desktops (- 20,2 %), Tablets (- 15,1 %) als auch Notebooks (- 4,9 %) zeigten rückläufige Erlöse. Die klassische Unterhaltungselektronik verzeichnet ein Minus von 8,3 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro. Auch der Umsatz mit privat genutzten Telekommunikations-Produkten entwickelte sich in den ersten drei Monaten des Jahres negativ. Hier steht ein Rückgang um 3,7 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu Buche. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich der um 5,8 Prozent geringere Umsatz (2,2 Milliarden Euro) mit Smartphones. Dabei wurden knapp 5,4 Millionen Stück (- 11,1 %) verkauft.

Einen merklichen Umsatzzuwachs im Bereich der Unterhaltungselektronik gab es in den Monaten Januar bis März 2016 lediglich im Produktbereich Connected Audio (+ 37 %). Im ersten Quartal wurde mit TV-Geräten 0,99 Milliarden Euro (- 7,4 %) umgesetzt. Der Rückgang bei den Stückzahlen beträgt 11,5 Prozent auf knapp 1,7 Millionen Stück.

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