Lenovo will mit Motorola im Smartphone-Markt durchstarten

Lenovo setzt auf die Marke Motorola, um verlorenen Boden im Smartphone-Markt wieder gutzumachen. Vor allem in Deutschland sieht der Hersteller großes Potenzial.

Der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo setzt auf die Marke Motorola, um verlorenen Boden im Smartphone-Markt wieder gutzumachen. Das Moto G und Moto G Plus sollen in der vierten Generation an frühere Erfolge von Motorola anknüpfen, sagte Lenovo-Manager Lars-Christian Weisswange. Ausgestattet mit einer High-End-Kamera (13 und 16 Megapixel), Frontkamera sowie einem Acht-Kern-Prozessor und Full-HD-Display (5,5 Zoll) sollen die Geräte vor allem eine jugendliche Zielgruppe ansprechen. Der chinesische Konzern hatte die Marke Motorola vor einigen Jahren Google abgekauft, um damit auch in westlichen Märkten schneller im Smartphone-Geschäft voranzukommen. Laut Marktforschern war Lenovo im vergangenen Quartal in der weltweiten Rangliste aber von den international wenig bekannten einheimischen Rivalen OPPO und Vivo überholt worden.

Besonders in Europa markierten die neuen Geräte einen «Startpunkt, um wieder anzugreifen», sagte Weisswange. Vor allem in Deutschland sieht er für Motorola «extrem großes Potenzial». Deutschland sei «mit Sicherheit einer der Hauptmärkte für Lenovos Strategie». Das Moto G und Moto G Plus sollen voraussichtlich ab Juni jeweils für rund 250 und 300 Euro auf den Markt kommen. Sie sollen zugleich den Markt vorbereiten: Für die zweite Jahreshälfte ist eine neue Version des Motorola-Flaggschiffs Moto X geplant. Die aktuelle Version war als Hoffnungsträger gestartet, der Absatz blieb jedoch unter den Erwartungen. (dpa)

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