ITscope: Die Rückkehr der PC-Komplettsysteme

PC-Komplettsysteme kennen aktuell nur einen Weg: nach oben. Gerieten sie während der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Dauer-Homeoffice als Ladenhüter in Verruf, avancieren sie nun zu den Top-Produkten.

PC-Komplettsysteme kennen aktuell nur einen Weg: nach oben. Gerieten sie während der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Dauer-Homeoffice als Ladenhüter in Verruf, avancieren sie nun zu den Top-Produkten, so eine Marktanalyse von ITscope. Zu verdanken hätten die PC-Systeme ihren Siegeszug unter anderem der verstärkten Rückkehr ins Büro nach Aufhebung der Homeoffice-Pflicht Ende März. Und nicht nur Tesla-Chef Elon Musk nutzt diese Regelung gerne, um seine Angestellten wieder zur Arbeit in die Büroräume zurückzubeordern: Bei einer Umfrage der IHK Berlin während der Pandemie gaben rund 25 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie zur Präsenzkultur zurückkehren wollen. Bei knapp der Hälfte wurde eine Kombination von Büro und Homeoffice geplant. Viele der Firmen, die die Rückkehr zum Büro vor oder bereits realisiert haben, gaben an, dass die Arbeit aus dem Homeoffice sich für ihr Tätigkeitsfeld nur eingeschränkt eigne – obwohl das natürlich oftmals Auslegungssache ist.

Klar ist aber, dass der Einsatz von Komplettsystemen im Büro deutlich sinnvoller ist, als im Homeoffice: Nicht ohne Grund also ist mit über 14.500 Klicks das Lenovo ThinkCentre M70q 11DT das mit großem Abstand meistgeklickteste Produkt des Quartals. Auch Apple lässt sich vorne sehen, nämlich mit dem Mac Studio auf Platz 5: Mit knapp 1.800 Euro im HEK spielt er preislich in einer ganz anderen Liga als das erstplatzierte ThinkCentre, ist aber trotzdem eine gute Wahl, wenn man einen schnellen, sparsamen, leisen und kleinen Desktop-Computer sucht. Bei dem Prozessor setzt der Mac Studio auf den hauseigenen M1 Max, das Nachfolgemodell von Apples erstem Prozessor M1.

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