HPE lagert Software-Bereiche aus

Hewlett Packard Enterprise (HPE) legt einen Großteil seines Software-Geschäfts mit Micro Focus zusammen. Es entstehe so einer der weltweit größten Enterprise-Software-Spezialisten.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) legt einen Teil des Software-Geschäfts mit Micro Focus zusammen. Dazu zählen beispielsweise die Segmente Autonomy, Big Data und IT-Security. Die Aktionäre von HPE sollen 50,1 Prozent an der gemeinsamen Firma halten, wie das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. HPE bekomme zudem 2,5 Milliarden Dollar. Gemeinsam mit Micro Focus kämen die ausgelagerten Geschäftsbereiche auf einen jährlichen Umsatz von rund 4,5 Milliarden Dollar. Es entstehe so einer der weltweit größten Enterprise-Software-Spezialisten, teilte HPE mit. Das Volumen der Transaktion soll bei 8,8 Milliarden Dollar liegen. Zum Vergleich: HP hatte im Jahr 2011 allein für Autonomy über zehn Milliarden Dollar bezahlt. Chef des kombinierten Unternehmens wird Kevin Loosemore, der Executive Chairman von Micro Focus. Der Deal mit Micro Focus ermögliche es HPE zudem, die Marktführerschaft im Bereich Hybrid-IT zu erreichen.

«Mit dieser Ankündigung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem schneller wachsenden, profitableren und mit mehr Cashflow ausgestatteten Unternehmen», lässt sich HPE-Chefin Meg Whitman in einer Mitteilung zitieren. Spekulationen über einen Verkauf des Software-Geschäfts gab es in der Vergangenheit häufiger. Zuletzt hieß es, dass Hewlett Packard Enterprise mit dem Finanzinvestor Thoma Bravo über einen Verkauf verhandele. 

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