Bericht: Entlassungen bei Intel-Spin-Off Wind River

Kurz nachdem Intel den IoT-Spezialisten Wind River an einen Finanzinvestor verkauft hat, soll es zu einem Abbau von Arbeitsplätzen gekommen sein. Möglicherweise ist auch Deutschland betroffen.

Intel hatte im April den IoT-Spezialisten Wind River an den Finanzinvestor TPG verkauft. Bereits drei Monate später soll es zu einem Abbau von Arbeitsplätzen gekommen sein, wie der US-Branchendienst crn berichtet. Zahlreiche Jobs sollen im Hauptquartier in Kalifornien betroffen sein, heißt es weiter. Der Anbieter selbst spricht von 64 Mitarbeitern, die entlassen worden seien. Ein Firmensprecher bestätigt eine «Restrukturierung, der bestimmte Position zum Opfer» gefallen seien. Ob von dieser Restrukturierung auch die Niederlassungen in Deutschland, Rumänien, Japan, China und Singapur betroffen seien, sei noch unklar. Doch anonyme Kommentare würden für diese Vermutung sprechen, so crn weiter.

Wind River ist seit 40 Jahren auf dem Software-Markt aktiv. Zu den bekanntesten Produkten des Herstellers zählen das Echtzeit-Betriebssystem VxWorks, Wind River Linux sowie verschiedene Simulations- und Virtualisierungslösungen. Der CPU-Hersteller hatte Wind River im Jahr 2009 für rund 884 Millionen Dollar akquiriert. Mit dem Deal wollte der Konzern sein Geschäftsmodell in Richtung Software weiterentwickeln.

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