AMD legt im PC-Geschäft zu

Bei AMD läuft das Geschäft nach einer Durststrecke wieder deutlich besser. Der Chip-Hersteller schafft eine Umsatzsteigerung und schreibt schwarze Zahlen. Ein Plus gibt es im PC-Geschäft.

Beim Chiphersteller AMD läuft das Geschäft nach einer Durststrecke wieder deutlich besser. Im vergangenen Quartal legte der Umsatz im Jahresvergleich um neun Prozent auf knapp 1,03 Milliarden Dollar zu. Es gab einen Gewinn von 69 Millionen Dollar nach roten Zahlen von 181 Millionen Dollar ein Jahr zuvor, wie AMD nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Den Ausschlag dafür gab allerdings ein positiver Effekt von 150 Millionen Dollar aus der Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens in China. Das Umsatzwachstum stammt vor allem aus dem Geschäft mit Prozessoren für Spielekonsolen. Die Sparte, in der sie unter anderem mit einfachen Chips zum Einbau in verschiedene Geräte zusammengefasst sind, legte um fünf Prozent auf 592 Millionen Dollar zu. Den operativen Gewinn steigerte sie von 27 auf 84 Millionen Dollar.

Obwohl der PC-Markt weiter schrumpfte, gelang AMD in diesem Geschäft ein Umsatzplus von 15 Prozent auf 435 Millionen Dollar. Der Grund waren bessere Verkäufe von Notebook-Prozessoren und Grafik-Chips. Der operative Verlust der Sparte wurde von 147 auf 81 Millionen Dollar gedrückt. Der deutlich kleinere Konkurrent von Intel war in den vergangenen Jahren hart vom Abschwung des PC-Geschäfts getroffen worden. (dpa)

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