-2.2 C
Flensburg
Sonntag, Februar 15, 2026

WhatsApp bietet künftig Einkauf per Chat an

Der zum Facebook-Konzern gehörende Messengerdienst WhatsApp wird es seinen Nutzern künftig ermöglichen, direkt aus einem Chat Produkte einzukaufen.

Der zum Facebook-Konzern gehörende Messengerdienst WhatsApp wird es seinen Nutzern künftig ermöglichen, direkt aus einem Chat Produkte einzukaufen. Die Endkunden verwenden dabei ihre gewöhnliche WhatsApp-Anwendung und müsse keine zweite App installieren. Kleinere Unternehmen, die die Waren und Dienstleistungen anbieten, setzen hingegen eine spezielle Business-App von WhatsApp ein, um auf die Kundenanfragen zu reagieren. Für größere Firmen bietet WhatsApp statt einer Smartphone-App auch eine Schnittstelle (API) für Kundenbetreuungssysteme oder Warenwirtschaftsoftware an, mit denen eine größere Zahl von Kundenanfragen bewältigt werden können.

WhatsApp Business wurde im Januar 2018 ins Leben gerufen. Seitdem hat sich der Dienst dynamisch entwickelt. Nach Angaben von Whatsapp senden inzwischen mehr als 175 Millionen Menschen täglich Nachrichten an einen WhatsApp-Business-Account. Zu den ersten Kunden des Dienstes gehörten Vodafone Deutschland und die spanische Fluggesellschaft Iberia, die im WhatsApp-Chat bislang vor allem auf Kundenanfragen eingehen. Die Schnittstelle von WhatsApp Business wird auch von Start-ups wie Twillo, MessageBird, Yalochat und Infobip genutzt, die damit für ihre gewerblichen Kunden eigene Cloud-Kommunikationsplattformen anbieten. WhatsApp-Geschäftsführer (COO) Matt Idema sagte, die Corona-Pandemie habe deutlich gemacht, dass Unternehmen schnelle und effiziente Wege brauchen, um ihre Kunden zu bedienen und Verkäufe zu tätigen. «WhatsApp ist in dieser Zeit zu einer einfachen und bequemen Ressource geworden.» Nun gelte es, den Service auszubauen. WhatsApp werde die Möglichkeiten für die Verbraucher erweitern, sich über verfügbare Produkte zu informieren und direkt aus einem Chat heraus Einkäufe zu tätigen. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Aktie: Bechtle fallen wegen Ausblick

Die Aktie von Bechtle hat zum Wochenstart an ihre Talfahrt vom Freitag angeknüpft. Nach wie vor belasten unsichere Geschäftsaussichten das Papier des IT-Dienstleisters aus Neckarsulm.

Bogdanovic verantwortet Enterprise-Geschäft von Eset

Der IT-Sicherheitshersteller Eset baut sein Enterprise-Geschäft in Österreich aus. Zvezdan Bogdanovic verantwortet den Enterprise-Bereich des Unternehmens im österreichischen Markt.

All for One beteiligt sich am Cybersecurity-Unternehmen BrightFlare

Die All for One Group SE beteiligt sich mit 25,1 Prozent an dem österreichischen Cybersecurity-Unternehmen BrightFlare.
ANZEIGE
ANZEIGE