Verdi: Hohe Streik-Beteiligung zum Aktionstag von Amazon

Mit bundesweiten Streiks hat die Gewerkschaft Verdi am Dienstag den Sonderverkaufstag Primeday beim Internet-Händler Amazon begleitet.

Mit bundesweiten Streiks hat die Gewerkschaft Verdi am Dienstag den Sonderverkaufstag Primeday beim Internet-Händler Amazon begleitet. Beteiligt hätten sich rund 2.400 Mitarbeiter, berichtete ein Gewerkschaftssprecher in Berlin. Nach seiner Einschätzung sei das Streikziel eines wirtschaftlichen Schadens erreicht worden, auch wenn Amazon den Betrieb aufrecht erhalte. Ein Amazon-Sprecher betonte, der größte Teil der Mitarbeiter habe am Primeday ganz normal gearbeitet. «Die Kundenbestellungen kommen pünktlich an.» In Leipzig wollten die Gewerkschafter auch am Mittwoch weiterstreiken, wie der lokale Verdi-Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago ankündigte. «Arbeitskräfte sind nicht zum Schnäppchenpreis zu haben», sagte er.

Hintergrund ist der seit 2013 schwelende Konflikt um einen Tarifvertrag für die bundesweit rund 16.000 Beschäftigten des US-Händlers, der sich bislang Tarifverhandlungen mit Verdi verweigert hat. Man könne auch ohne Tarifvertrag ein fairer und verantwortungsvoller Arbeitgeber sein, hatte zuletzt eine Unternehmenssprecherin betont. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Suse holt zwei Branchenexperten an Bord

Open-Source-Spezialist Suse hat mit Nicholas Dimotakis und Astor Carlberg zwei Branchenexperten für das Unternehmen gewinnen können.

Nvidia steigert Umsatz um mehr als 70 Prozent

Unter Anlegern gibt es Zweifel, ob die gewaltigen Investitionen in KI-Rechenzentren jemals zurückverdient werden. Doch das Geschäft mit Chips bei Nvidia läuft weiter ungebremst.

Studie: Hacker legen Betrieb bei vielen Unternehmen lahm

Kürzlich legte eine Cyberattacke Auskunftssysteme der Deutschen Bahn lahm. Eine neue Studie zeigt: Das ist bei weitem kein Einzelfall.
ANZEIGE
ANZEIGE