Rocket Internet muss Millionenverlust erklären

Rocket Internet hat es zwar im ersten Quartal geschafft, einige ihrer Firmen näher an die Gewinnzone zu bringen. Doch der Vorstand muss jetzt einen Millionenverlust erklären.

Die Start-Up-Fabrik Rocket Internet hat es zwar im ersten Quartal geschafft, einige ihrer Firmen näher an die Gewinnzone zu bringen. Dem Berliner Unternehmen steckt aber noch das verlustreiche Jahr 2015 in den Knochen: Die Firma verbuchte ein Minus von fast 200 Millionen Euro. Bei der Hauptversammlung am Donnerstag (10.00 Uhr) in Berlin muss der Vorstand den Aktionären erklären, wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll. Derzeit schwächelt die Aktie: Nach einem Zwischenhoch Mitte April hat das Papier knapp ein Drittel an Wert verloren.

Rocket Internet baut Start-ups in vielen Ländern auf, vor allem im Online-Handel und bei Dienstleistungen wie Essenzustellung. Mitgründer und Chef Oliver Samwer betont stets, dass man im E-Commerce erst in Wachstum investieren müsse, um die nötige Größe zu erreichen. Dafür müssten Verluste in Kauf genommen werden. (dpa)

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