Gewinn von Google-Mutter verfehlt Erwartungen

Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat im vergangenen Quartal sein Geschäft deutlich ausgebaut, aber die Gewinnerwartungen der Wall Street verfehlt.

Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat im vergangenen Quartal sein Geschäft deutlich ausgebaut, aber die Gewinnerwartungen der Wall Street verfehlt. Der Alphabet-Umsatz stieg im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 40,5 Milliarden Dollar, während der Gewinn von 9,2 auf knapp 7,1 Milliarden Dollar zurückging. Analysten hatten mit über 12 Dollar Gewinn pro Aktie gerechnet, tatsächlich kamen gut 10 Dollar heraus. Die Alphabet-Aktie gab im nachbörslichen Handel zeitweise um rund ein Prozent nach. Nach wie vor war es mit einem Umsatz von knapp 34 Milliarden Dollar vor allem das Werbegeschäft von Google, das bei Alphabet das Geld reinholt. Andere Google-Erlöse – dazu gehört zum Beispiel das Geschäft mit den Pixel-Smartphones oder vernetzten Lautsprechern – wuchsen zugleich im Jahresvergleich um mehr als 38 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar.

Die anderen Alphabet-Bereiche wie zum Beispiel die Roboterwagen-Firma Waymo oder das Lieferdronen-Projekt Wing verschlingen nach wie vor viel Geld bei schmalen Umsätzen. So legten ihre gesammelten Erlöse von 146 auf 155 Millionen Dollar zu. Der operative Verlust weitete sich unterdessen von 727 auf 941 Millionen Dollar aus. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

MWC: Lenovo tüftelt an Notebook mit doppeltem Monitor

Mobil arbeiten und dabei ohne großen Aufwand möglichst viel Bildfläche vor sich haben - dieses Vorhaben treibt die Laptopfirma Lenovo um. Nun zeigt sie ein kurioses Gerät. Das ist nicht das erste Mal.

IT-Dienstleister Adesso schneidet besser ab als erwartet

Trotz der anhaltend schwachen Konjunktur rechnet Adesso mit anhaltender Nachfrage nach seinen IT-Dienstleistungen.

Salesforce kann Sorgen um KI-Bedrohung nicht zerstreuen

Salesforce hat mit seinem Umsatzausblick auf das angelaufene Geschäftsjahr die Sorgen um eine Bedrohung des Geschäftsmodells durch Künstliche Intelligenz nicht zerstreuen können.
ANZEIGE
ANZEIGE