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Samstag, Februar 14, 2026

Bericht: Amazon prüft milliardenschwere Investition in OpenAI

Der US-Onlinehändler und Technologiekonzern Amazon will sein Geschäft rund um die Künstliche Intelligenz (KI) offenbar mit einer milliardenschweren Investition in den ChatGPT-Entwickler OpenAI ausbauen.

Der US-Onlinehändler und Technologiekonzern Amazon will sein Geschäft rund um die Künstliche Intelligenz (KI) offenbar mit einer milliardenschweren Investition in den ChatGPT-Entwickler OpenAI ausbauen. Dabei geht es um mindestens 10 Milliarden US-Dollar (rund 8,6 Mrd Euro), wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person berichtet. Die Gespräche befänden sich allerdings noch in einem frühen Stadium. Die potenzielle Investition könnte die Bewertung von OpenAI auf mehr als 500 Milliarden Dollar treiben.

Im Gespräch ist den Informationen zufolge dabei auch, dass OpenAI künftig die Trainium-Chips von Amazon nutzt. Eine solche Vereinbarung wäre ein Gewinn für Amazons noch junge Halbleitersparte. Bislang dominiert der US-Chiphersteller Nvidia den Markt für die leistungsstarken Halbleiter, die für die Entwicklung von KI-Plattformen benötigt werden. Jedoch beginnen Entwickler wie Meta Platforms, sich Alternativen wie etwa von Alphabets Google anzusehen.

Der Trainium-Chip ist ein Schlüsselelement in der KI-Strategie von Amazon und soll dessen Cloud-Sparte ergänzen. Amazon Web Services (AWS) ist der größte Anbieter von gemieteter Rechenleistung und Datenspeicherung, hat aber Schwierigkeiten, diese Dominanz unter KI-Entwicklern zu reproduzieren. So ist die Konkurrenz groß, etwa von Unternehmen wie Microsoft, einem der größten Geldgeber von OpenAI.

Die Verhandlungen zwischen OpenAI und Amazon begannen etwa im Oktober, wie Bloomberg weiter berichtete. OpenAI und Amazon lehnten eine Stellungnahme ab. OpenAI und Amazon hatten erst im vergangenen Monat eine Vereinbarung angekündigt, wonach AWS dem Startup über sieben Jahre hinweg Cloud-Computing-Leistung im Wert von 38 Milliarden Dollar bereitstellen wird. Die Chips soll Nvidia liefern. (dpa)

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