Ingram Micro schließt deutsche Standorte

Ingram Micro restrukturiert sein Mobility-Geschäft. Zwei deutsche Standorte werden geschlossen. Die Mitarbeiter sollen nach Dornach wechseln.

Ingram Micro restrukturiert sein Mobility-Geschäft. In Folge werden die Standorte in Trier und Ratingen im Laufe des zweiten Quartals 2016 geschlossen. Der Broadliner will allen betroffenen Arbeitnehmern Arbeitsplätze in Dornach anbieten, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Beim Standort in Trier handelt es sich um die ehemalige Brightpoint-Niederlassung. Bereits im März 2013 gab Ingram bekannt, das Lager am Standort Trier ab 2014 zugunsten eines gemeinsamen Logistikzentrums in Straubing schließen zu wollen. Das Vertriebsteam blieb indes weiterhin von Trier aus tätig. Das Büro in Ratingen/Düsseldorf wurde erst im zweiten Quartal 2014 eröffnet. Nach Trier und Dornach war dies der dritte Standort des Mobility-Teams in Deutschland.

Ingram begründet die Restrukturierung damit, Synergien zu schaffen und Abläufe wesentlich optimieren zu können. «Der Trend zur Verschmelzung ehemals getrennter Bereiche zeigt sich besonders deutlich bei der Telekommunikation und der IT. Diese Entwicklung erfordert ein Umdenken und die strukturelle Verzahnung von bislang getrennten Bereichen, um auch künftig marktgerechte Lösungen anbieten zu können. Mit der geplanten Zusammenlegung von Mobility und IT Distribution an einem Ort können wir dieser Marktentwicklung Rechnung tragen», betont Deutschland-Chef Ernesto Schmutter.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

MWC: Lenovo tüftelt an Notebook mit doppeltem Monitor

Mobil arbeiten und dabei ohne großen Aufwand möglichst viel Bildfläche vor sich haben - dieses Vorhaben treibt die Laptopfirma Lenovo um. Nun zeigt sie ein kurioses Gerät. Das ist nicht das erste Mal.

Also startet Aktienrückkaufprogramm

Also kündigt ein Aktienrückkaufprogramm an. Der Start ist für den 12. März 2026 vorgesehen.

SAP-Chef Klein verdient mehr als 16 Millionen Euro

An der Börse ging es für SAP zuletzt abwärts. Auf längere Sicht ist die Entwicklung aber positiv. Das zahlt sich für den SAP-Chef aus. Er gehört weiterhin zu den bestbezahlten Managern in Deutschland.
ANZEIGE
ANZEIGE