GFT leidet unter Sparmaßnahmen wichtiger Großkunden

Die Sparmaßnahmen zweier Großkunden haben beim IT-Dienstleister GFT Technologies wie befürchtet Spuren in der Quartalsbilanz hinterlassen.

Die Sparmaßnahmen zweier Großkunden haben beim IT-Dienstleister GFT Technologies wie befürchtet Spuren in der Quartalsbilanz hinterlassen. Weil Großbanken ihre Ausgaben in Großbritannien und den USA eindampften, ging der Umsatz im zweiten Jahresviertel um 4 Prozent auf 106,7 Millionen Euro zurück, wie das TecDax-Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Dank Zuwächsen zum Jahresauftakt kommt für die ersten sechs Monate aber noch ein Erlösplus von 5 Prozent auf rund 218 Millionen Euro zusammen.

Ergebnisseitig muss GFT für das erste Halbjahr deutliche Einbußen verkraften. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 15 Prozent auf 18,34 Millionen Euro zurück. Das lag vor allem am Rückgang um mehr als ein Viertel im zweiten Quartal. Der auf die Finanzbranche spezialisierte Software-Hersteller hatte insbesondere wegen der Sparmaßnahmen bei Deutscher Bank und Barclays bereits im Juli seine Ziele gekappt – diese wurden nunmehr bekräftigt. (dpa)

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