Bechtle: Größte Übernahme der Firmengeschichte

Bechtle übernimmt den französischen IT-Anbieter Inmac Wstore. Es handelt sich um die größte Akquisition in der Firmengeschichte.

Bechtle übernimmt den französischen IT-Anbieter Inmac Wstore. Die Akquisition steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen französischen Behörden. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Es wäre die größte Übernahme der Bechtle-Geschichte, teilte das Systemhaus mit. Inmac Wstore verzeichnete 2017 einen Umsatz von rund 420 Millionen Euro und beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter. Das Unternehmen gehört seit 2009 zur US-amerikanischen Systemax Gruppe und ist ein Zusammenschluss aus der 1984 gegründeten Inmac und der 1991 gegründeten Misco. Unter den beiden Markennamen Inmac Wstore und Misco vertreibt das Unternehmen in Frankreich IT-Produkte. Mit dem Verkauf an Bechtle würde sich Systemax vollständig aus dem IT-Markt zurückziehen.

Mit dem Erwerb von Inmac Wstore würde Bechtle zu den Top-5 der französischen IT-Unternehmen zählen. Bechtle ist seit 2000 im französischen Markt aktiv und mit den Marken Bechtle direct, Bechtle Comsoft und ARP vertreten. Frankreich ist nach Großbritannien und Deutschland der drittgrößte IT-Markt in Europa. «Als europäisches Unternehmen gewinnen wir mit Inmac Wstore weitere Marktanteile und übernehmen in einem weiteren wichtigen Markt eine führende Position», so Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG. «Die Akquisition wäre ein Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung unserer Vision 2020, die nicht nur 5 Milliarden Euro Umsatz und 10.000 Mitarbeiter vorsieht, sondern Bechtle auch als Nummer 1 im europäischen IT-E-Commerce positioniert.»

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Wortmann steigert Umsatz auf neuen Rekord

Die Wortmann Gruppe hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2025 steigern können.

MWC: Lenovo tüftelt an Notebook mit doppeltem Monitor

Mobil arbeiten und dabei ohne großen Aufwand möglichst viel Bildfläche vor sich haben - dieses Vorhaben treibt die Laptopfirma Lenovo um. Nun zeigt sie ein kurioses Gerät. Das ist nicht das erste Mal.

SAP-Chef Klein verdient mehr als 16 Millionen Euro

An der Börse ging es für SAP zuletzt abwärts. Auf längere Sicht ist die Entwicklung aber positiv. Das zahlt sich für den SAP-Chef aus. Er gehört weiterhin zu den bestbezahlten Managern in Deutschland.
ANZEIGE
ANZEIGE