Microsoft vermarktet Lösung für Marihuana-Handel

Microsoft vermarktet eine Lösung, mit der sich der legale Verkauf von Marihuana über die gesamte Suppy Chain verfolgen lässt, über die Cloud-Plattform Azure.

Microsoft geht eine Partnerschaft mit dem US-Startup Kind Financial ein, die ein größeres Medienecho nach sich zieht. Schließlich hat die junge Firma aus Kalifornien eine Software entwickelt, mit der sich der legale Verkauf von Marihuana über die gesamte Suppy Chain verfolgen lässt. Und Microsoft vermarktet diese «Agrisoft Seed to Sale for Government»-Anwendung künftig über die Cloud-Plattform «Azure Government», die für Behörden ausgerichtet ist. In einer entsprechenden Pressemitteilung bezeichnet sich Kind als Marktführer für Anwendungen rund um den legalen Vertrieb von Marihuana. «Wie es künftig mit der Legalisierung von Marihuana weitergehen wird, lässt sich schwer abschätzen. Trotzdem ist klar, dass für den Handel ähnlich strenge Regularien wie für Alkohol und Tabak gelten. Wir liefern Behörden die entsprechenden Tools und Technologien, um die Einhaltung dieser Regeln zu überwachen und freuen uns, dass uns Microsoft hierbei unterstützt», betont Kind-CEO David Dinenberg.

In den USA ist der Handel mit Haschisch bereits in 25 Bundesstaaten mehr oder weniger legalisiert. Beispielsweise wird Marihuana vielerorts für medizinische Anwendungen auf Rezept verschrieben.

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