Photokina in Köln gestartet: Künstliche Intelligenz im Fokus

Mit einem neuen Konzept ist am Mittwoch in Köln die Photokina als weltgrößte Fotomesse an den Start gegangen.

Mit einem neuen Konzept ist am Mittwoch in Köln die Photokina als weltgrößte Fotomesse an den Start gegangen. In den Fokus rückt der neue Megatrend Künstliche Intelligenz. Diese habe für den Fotografen viele Vorteile, betonte der Photoindustrie-Verband. So könne der Ort einer Aufnahme auch ohne GPS-Positionsdaten erkannt werden, fehlende Bildbereiche würden ergänzt, Verwacklungen herausgerechnet. In einem sich angesichts des Siegeszugs der Smartphones stark wandelnden Markt schrumpfen die Absätze für Digitalkameras weiter. 2018 werden voraussichtlich 2,35 Millionen Kameras verkauft – ein Rückgang um 12 Prozent.

Die Photokina will sich vor diesem Hintergrund inhaltlich neu ausrichten und auch für die jüngere Zielgruppe attraktiver werden. Die Fachmesse wird von sechs auf vier Tage verkürzt und ab sofort jährlich ausgerichtet – statt wie bisher nur alle zwei Jahre. Die Koelnmesse rechnet mit 812 Ausstellern aus 66 Ländern – 2016 waren es knapp 1.000 Anbieter aus 40 Ländern. (dpa)

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