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04.04.2013 | Hersteller

Neues Verfahren ab Februar

Wegen SEPA droht Zahlungsunfähigkeit

Ab Februar 2014 müssen elektronische Zahlungen im neuen SEPA-Format abgewickelt werden. Unternehmen, die nicht auf SEPA umstellen, droht die Zahlungsunfähigkeit.


Von: Redaktion ChannelObserver

Ab dem ersten Februar 2014 müssen elektronische Zahlungen durchgängig im neuen SEPA-Format abgewickelt werden. „Es ist fünf vor zwölf: Wer nicht rechtzeitig auf SEPA umstellt, dem droht die Zahlungsunfähigkeit“, warnt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Nach Januar 2014 werden Überweisungen und ähnliche Transaktionen ausschließlich im neuen SEPA-Format ausgeführt. Überweisungen im alten Format werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr dem Konto des Empfängers gutgeschrieben. Von der Umstellung betroffen sind sämtliche Abteilungen eines Unternehmens, die mit bargeldlosem Zahlungsverkehr zu tun haben: etwa IT, Buchhaltung, Vertrieb, Einkauf oder die Personalabteilung.

Nach dem Bundestag hat im März 2013 auch der Bundesrat das SEPA-Begleitgesetz verabschiedet. Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt sollen die Unternehmen Planungssicherheit für die Umstellung der Prozesse auf das SEPA-Format haben.

Um Unternehmen bei der Umstellung ihrer internen Prozesse auf die neuen Regelungen zu unterstützen, hat der BITKOM einen SEPA-Leitfaden mit den wichtigsten Informationen zum neuen Verfahren veröffentlicht. Er ist kostenlos abrufbar unter: www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_SEPA-Leitfaden.pdf. Nach einer aktuellen Umfrage der Deutschen Bundesbank kennen drei Viertel (76 Prozent) aller Unternehmen nicht einmal den Begriff „SEPA“. Nur jedes zehnte Unternehmen weiß, worum es bei SEPA inhaltlich geht.

 


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