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08.10.2019 | Distribution

Systemhäuser

Waterland übernimmt Mehrheit an Systemhaus Netgo

Der Finanzinvestor Waterland übernimmt die Mehrheit an der IT-Systemhausgruppe Netgo. Jetzt sind weitere Zukäufe geplant.


Von: Redaktion ChannelObserver

Der Finanzinvestor Waterland übernimmt die Mehrheit an der IT-Systemhausgruppe Netgo. Waterland hält künftig 60 Prozent an Netgo, die beiden Gründer Patrick Kruse und Benedikt Kisner halten 40 Prozent, wie ChannelObserver auf Nachfrage erfahren hat. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden, ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Waterland Private Equity will das organische Wachstum von Netgo zusätzlich beschleunigen, heißt es in einer Mitteilung. Das Portfolio an Serviceleistungen für die Kunden soll durch gezielte Zukäufe weiter ausgebaut werden. Der Markt für IT-Häuser sei fragmentiert und biete hohes Konsolidierungspotential. Die beiden Gründer von Netgo blieben als Geschäftsführer an Bord.

Netgo wurde 2007 von Benedikt Kisner und Patrick Kruse als IT-Systemhaus in Borken gegründet und wuchs in den vergangenen Jahren sowohl organisch als auch durch die Übernahme anderer IT-Häuser. Heute hat die Unternehmensgruppe rund 350 Mitarbeiter an 17 Standorten und bietet Kunden ein Beratungs-, Produkt- und Servicespektrum in den Geschäftsbereichen Hosting & Storage, IT-Infrastruktur, IT-Sicherheit, Communication & Messaging und IoT & Analytics. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 1.000 IT-Systemhäuser mit meist regionalem Schwerpunkt. Der gesamte Markt für IT-Systemhäuser wächst mit mehr als 10 Prozent pro Jahr. «Die IT-Branche ist stark in Bewegung und wandelt sich stetig. Das erfordert von IT-Häusern einerseits einen hohen Grad an Innovationskraft und Spezialisierung, andererseits ein breites Service- und Produktangebot. Daher freut es uns sehr, mit Waterland nun den richtigen Partner an unserer Seite zu haben, um in diesem Umfeld weiter zu wachsen. Wir wollen uns zu einem der führenden IT-Systemhäuser in Deutschland entwickeln und vom Wandel der IT-Branche profitieren», kündigt Benedikt Kisner an.


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