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15.02.2017 | Hersteller

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Talend will Systemhaus-Vertrieb ausbauen

Talend, Spezialist für Cloud- und Big-Data-Integrationssoftware, will seinen Vertrieb über regionale Systemhäuser ausbauen. Der Direktvertrieb soll zurückgefahren werden.


Von: Redaktion ChannelObserver

Talend-Manager Otto Neuer

Talend, Spezialist für Cloud- und Big-Data-Integrationssoftware, hat «Data Fabric», seine komplette Plattform für die Datenintegration, weiter ausgebaut. Die Lösung bietet neue Funktionen und unterstützt Datenaufbereitung über Talends Data Preparation. «Wir arbeiten mit Partnern bereits in vielen Bereichen zusammen, dazu zählen beispielsweise große Systemintegratoren wie Accenture oder Capgemini, die auch bei der Implementierung unterstützen. Unseren Channel werden wir aber erweitern», betont Talend-Manager Otto Neuer gegenüber ChannelObserver. Neuer ist als VP Sales Central Europe im Januar bei Talend gestartet. Er ist in München ansässig und für das Kunden- und Partnernetzwerk in Deutschland und Mitteleuropa zuständig. Hier zu Lande bestehen wichtige Partnerschaften mit T-Systems und Amazon Web Services (AWS).

In der DACH-Region arbeitet der Anbieter zudem mit regionalen Partnern zusammen. «Noch sind allerdings nur wenige Value Added Reseller und lokale Systemhäuser dabei, die sich auf die Vermarktung der Lösung konzentrieren. Hier suchen wir neue Partner», so Neuer weiter. Der Hersteller will seinen Direktvertrieb künftig auf wenige strategische Großkunden beschränken und dementsprechend wird der indirekte Vertrieb zunehmend wichtig. Vorerst ist ein Two-Tier-Modell über Distributoren nicht vorgesehen, die Partner werden direkt vom Hersteller betreut.

Talend wurde 2005 von Bertrand Diard und Fabrice Bonan als «Talend Open Data Solutions» gegründet. Der Brand verdeutlichte die Nähe zur Open-Source-Szene. Am Anfang standen Angebote für ETL-Prozesse (Extract, Transform, Load) und zur Datenintegration auf Open Source basierender Software. Zu den Kernprodukten gehört «Open Studio». Im Geschäftsjahr 2016 konnte Talend den Umsatz um 40 Prozent auf 106 Millionen Dollar steigern. Die Lösungen werden ausschließlich nach dem Subskription-Modell vermarktet. 


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