ChannelObserver

ChannelObserver

Das Online-Portal für die ITK-Branche


07.02.2019 | Hersteller

Hersteller

Support-Ende für Windows-Server: Das sollten Partner jetzt tun

Anfang nächsten Jahres läuft der Support für Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 aus. Wir fragten bei Microsoft-Manager Oliver Gürtler nach, was Partner jetzt tun sollten.


Von: Redaktion ChannelObserver

Oliver Gürtler, Senior Director Cloud & Enterprise Business Group bei Microsoft Deutschland

Am 14. Januar 2020 endet der erweiterte Support für Windows Server 2008/2008 R2, am 9. Juli 2019 für SQL Server 2008/2008 R2. Microsoft wird für diese Versionen keine regulären Feature- und Security-Updates mehr anbieten. Kunden können das anstehende Support-Ende direkt als Anlass nehmen, um ihre Windows Server und SQL Server Workloads in die Cloud zu migrieren: Mit ihren vorhandenen Lizenzen und drei Jahre lang kostenfreien erweiterten Sicherheitsupdates. Unternehmen, die Windows- und SQL-Server 2008/2008 R2 übergangsweise lokal weiter betreiben möchten, können weiterhin Sicherheitsupdates erwerben oder auf neue Server-Generationen upgraden. Unternehmen, die noch ein 2008/2008-R2-Server-Produkt nutzen, können ihre Workloads direkt auf Azure migrieren und dabei ihre bestehenden Lizenzen weiterhin nutzen. Kunden, die auf Windows- und SQL-Server 2008/2008 R2 setzen, haben die Möglichkeit, auf eine neuere Server-Version upzugraden oder drei Jahre lang erweiterte Security-Updates zu erwerben.

«Wenn ich auf dem Server eine nicht mehr supportete Version einsetze und dort zum Beispiel Kundendaten liegen habe, wird es für ein Unternehmen kritisch. Daher lautet unsere dringende Empfehlung, die Systeme zu modernisieren», so Oliver Gürtler, Senior Director Cloud & Enterprise Business Group bei Microsoft Deutschland, im Gespräch mit ChannelObserver. «Die Partner sollten den Kunden jetzt unbedingt empfehlen, etwas zu unternehmen, bevor der Support ausläuft», empfiehlt der Microsoft-Manager. Im Zweifelsfall sollte von den Partnern an den gesamten Kundenstamm eine Mail mit einer entsprechenden Empfehlung verschickt werden. «Darüber hinaus ist es eine hervorragende Möglichkeit für unsere Partner ihre Kunden auf bei der Migration in die Cloud zu unterstützen. Das hat viele Vorteile. Microsoft hat zum Beispiel alle Sicherheitsfunktionen zum Schutz von Daten, Anwendungen und Infrastruktur in SQL Server und Windows Server in Azure integriert. Komplexe Compliance-, Sicherheits- und Datenschutzanforderungen können so erfüllt werden.»  Partner, die dem Kunden den Weg in die Cloud ebnen würden, seien auch die ersten Ansprechpartner für Folgegeschäfte, so Gürtler weiter.


comments powered by Disqus