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28.01.2019 | Hersteller

Herets

Studie: So sieht die Zukunft der IT aus

Die Marktforscher von Forrester haben fünf Kernbereiche identifiziert, auf die sich die «Zukunft der IT» auswirken soll.


Von: Redaktion ChannelObserver

Traditionell sehen die meisten europäischen Organisationen die IT als eine Unterstützungsfunktion an. Doch das verändere sich gerade dramatisch, so Forrester. Die IT soll eine größere Rolle im Geschäft einnehmen und sicherstellen, dass die  Technologie neue Fähigkeiten hervorbringt, die die Strategie und den Betrieb einer Firma mitgestalten und leiten. «The Future of IT» werde sich primär auf fünf Kernbereiche auswirken:

1. Vorstände und CEOs werden über das Finanzielle hinausblicken, um den Wert der IT zu bemessen: Stakeholder werden immer genauer über Technologieentscheidungen und darüber, wie sich Business-Technology für strategische Vorteile einsetzen lässt, Bescheid wissen. Im Angesicht wirtschaftlicher Unsicherheiten wie dem Brexit werden Messgrößen sich vom einstigen Fokus auf die Kosten hin zur Wertschätzung von Flexibilität und Schnelligkeit bewegen.

2. Budgetallokationen gehen in Echtzeit über: Mehr und mehr Organisationen werden sich von jährlichen Budgetierungszyklen abwenden und zu einem flexibleren Investitionsmodell zur leichteren Umschichtung von Budgets, Humankapital und technologiegestützten Innovationen übergehen.

3. Schatten-IT wird der Vergangenheit angehören: Die Unternehmensleitungen werden eine immersive partnerschaftliche Beziehung mit der IT eingehen und agile Teams bilden, deren Mitglieder sowohl über Fähigkeiten in der IT als auch über Geschäftssinn in Bezug auf die Nutzung existierender und neu aufkommender Technologien verfügen.

4. CIO-Rollen werden zunehmen: Die sich verändernde Rolle des CIO wird von einer Unterstützungsfunktion zu einer zentralen Figur in Bezug auf das, was das Unternehmen tut, werden: Der CIO wird vom Verwalter zum Störer und vom Technokrat zum Geschäftsvisionär. Je mehr die Grenzen zwischen dem Geschäft und der IT verwischen, wird es keine separaten IT- oder OT-Landschaften mehr geben. Alles wird in eine einzige kohärente Tech-Strategie münden.

5. Tech-Kompetenzlücken werden schrumpfen: IT-Rollen werden nicht länger auf spezifischen Fachkenntnissen und Hierarchien beruhen, sondern dynamisch auf die jeweilige aktuelle Aufgabe zugeschnitten. Es wird von ihnen erwartet, Kapazitäten und Kompetenz aus einem breiteren Spektrum an Quellen zu beziehen.


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