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09.02.2015 | Distribution

ionas-Server

Start-up baut bundesweiten PC-Service auf

Ein Start-up aus Mainz baut einen bundesweiten PC-Service auf. Herzstück ist ein Call-Center mit IT-Experten. Fokus liegt auf Privatkunden und dem SMB-Bereich.


Von: Redaktion ChannelObserver

Ralf und Christoph Dyllick-Brenzinger wollen die PC-Probleme von Privatkunden und kleineren Geschäftskunden lösen. Dafür gründeten die Brüder die Ionas OHG in Mainz und setzen einen IT-Service auf, der relativ einfach ist und nach kurzer Zeit bereits die ersten Kunden überzeugen konnte. Herzstück ist ein Call Center mit Systemadministratoren und IT-Fachkräften. Wenn sich Kunden mit Computerproblemen bei der Hotline melden, übernehmen die Experten den PC mit Hilfe von „TeamViewer“. Die Software für Fernwartung und Online-Meetings erlaubt es dem Ionas-Team, das Problem ausfindig zu machen und zu beheben. „Der Kunde kann den Reparaturprozess mit Hilfe der Software live mitverfolgen und auch intervenieren, wenn geschäftskritische Daten vorliegen“, betont Marc Groskopf von Ionas im Gespräch mit ChannelObserver. Ionas verlangt für seine Dienstleistungen einen „Mitgliedsbeitrag“ von zehn Euro monatlich. Inklusive ist eine PC-Inspektion auf fehlende Treiber, Sicherheitslücken und Updates einmal pro Quartal. Für Problembehebungen fallen 1,35 Euro pro Minute an. Innerhalb von 15 bis 20 Minuten seien Standard-Probleme behoben, versichert Groskopf.

Neben dem Dienstleistungs-Bereich entwickelt Ionas als zweites Standbein mit dem „ionas-Server“ eine Cloud-Lösung für Privatkunden. Das Produkt, laut Christoph Dyllick-Brenzinger „eine echte Dropbox Alternative“, belegte kürzlich beim Innovationswettbewerb IT den zweiten Platz. Als Hardware-Basis dient der Raspberry Pi B+. Anwender können persönliche Dateien, Kontakte und Termine zentral und unabhängig von den großen Cloud-Anbietern speichern. Verkauft wird das Produkt derzeit noch über die eigene Website. Im Mai soll mit dem „Small Business Server“ eine Variante für Geschäftskunden folgen. Dann sollen bis zu 50 Mitarbeiter auf die abgelegten Daten zugreifen können.


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