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Donnerstag, April 18, 2024

Software AG mit schwachem Jahresschluss in Digitalsparte

Die Software AG hat wegen eines schwachen Jahresschlusses ihre Ziele im Geschäft mit Integrationssoftware verfehlt.

Die Software AG hat wegen eines schwachen Jahresschlusses ihre Ziele im Geschäft mit Integrationssoftware verfehlt. Im vierten Quartal ging der Umsatz in der wichtigsten Sparte gar zurück, wenn die Geschäfte in der Cloud und mit der Vernetzung von Maschinen ausgeklammert werden, wie der zweitgrößte deutsche Softwarehersteller in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Auf Jahressicht verzeichnete der im MDax notierte Konzern einen Umsatzrückgang von 2 Prozent auf 865,7 Millionen Euro – ohne den Einfluss von Wechselkursen wäre der Erlös um 2 Prozent gewachsen.

Beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen konnte die Software AG im Schlussquartal trotz eines Rückgangs etwas mehr vorweisen als von Experten zuvor geschätzt. Auf Jahressicht lag das operative Ergebnis mit 272,9 Millionen Euro ebenfalls 2 Prozent unter dem Vorjahreswert, die entsprechende Marge sank leicht von 31,8 auf 31,5 Prozent. Unter dem Strich kletterte der Konzernüberschuss jedoch um 17 Prozent auf 165,2 Millionen Euro, weil unter anderem das Finanzergebnis besser ausfiel und der Konzern nicht so viel für die aktienkursabhängige Vergütung und für Steuern aufwenden musste.

Der seit August amtierende neue Vorstandschef Sanjay Brahmawar will mit einem neuen Strategieprogramm nun das Wachstum des Konzerns anheizen. Die Zahlen verdeutlichten, dass der Konzern das Marktpotenzial für seine Produkte nicht ausschöpfe, sagte er. Er will im Konzern die noch kleine Sparte für vernetzte Maschinen und das Erlösmodell für Software zur Miete aus dem Internet (Cloud) ausbauen. (dpa)

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