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03.02.2017 | Hersteller

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ShoreTel will von Avayas «Todesspirale» profitieren

ShoreTel will vom Insolvenzantrag von Avaya profitieren. Aufgrund der unsicheren finanziellen Situation des Wettbewerbers könne man Marktanteile und Partner gewinnen, so CEO Joos.


Von: Redaktion ChannelObserver

ShoreTel-CEO Don Joos

UC-Anbieter ShoreTel will vom Insolvenzantrag («Chapter 11») von Avaya profitieren: Die «Todesspirale» des Wettbewerbers werde man ausnutzen, sagte ShoreTel-CEO Don Joos dem UK-Magazin channelweb. Die unsichere finanzielle Situation des Konkurrenten könnte anderen Anbietern helfen, Marktanteile zu gewinnen. «Zahlreiche Partner aus dem Avaya-Channel kontaktieren uns. Wir haben die Anzahl der Partner erhöhen können und einige vertreiben bereit unsere Lösungen», zitiert das Magazin den ShoreTel-Chef. Joos verweist auf den hohen Marktanteil von Avaya und die daraus resultierenden Chancen für den Wettbewerb. Der ShoreTel-CEO sieht einen Grund für den Insolvenzantrag von Avaya darin, dass der Konzern nur zögerlich auf ein Cloud-Modell umgestellt habe.

TK-Spezialist Avaya hatte im Januar in den USA Insolvenz («Chapter 11») anmelden müssen. Chapter 11 regelt das Insolvenzverfahren für US-Unternehmen. Während eines solchen Verfahrens kann ein Unternehmen seine Geschäfte unter dem temporären Schutz des Gerichts vor den Gläubigern weiter führen und versuchen, sich zu sanieren. Seit 2006 ist Avaya im Besitz der Investmentunternehmen Silver Lake Partners und Texas Pacific Group.


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