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31.05.2018 | Hersteller

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Salesforce-Optimismus treibt Aktie auf Rekordhoch

Eine optimistische Umsatzprognose des US-Softwarekonzerns Salesforce hat dessen Aktie am Mittwoch auf ein Rekordhoch getrieben.


Von: Redaktion ChannelObserver

Eine optimistische Umsatzprognose des US-Softwarekonzerns Salesforce hat dessen Aktie am Mittwoch auf ein Rekordhoch getrieben. Zum Börsenstart an der Nasdaq sprangen die Anteile des Cloud-Spezialisten bis auf 132,55 Dollar und krönten damit ihre bisherige Börsengeschichte. Zuletzt standen sie 2,55 Prozent höher und kosteten 130,12 Dollar. Nach einem sehr erfolgreichen Börsenjahr 2017 setzten sich die Kursgewinne in diesem Jahr bislang mit ähnlich hoher Dynamik fort. Seit Jahresanfang ist der Wert der Aktie bereits um gut ein Viertel gestiegen. Bis auf kleinere Unterbrechungen kennen die Aktien im Grunde seit Anfang 2009, als sie noch weniger als 10 Dollar wert waren, nur die Richtung nach oben. Beim deutschen Software-Konkurrenten SAP ging es nach dem Rekordhoch bei 100,70 Euro im vergangenen Herbst für die Papiere des Dax-Konzerns zwar erst einmal bis auf gut 82 Euro runter, inzwischen kosten sie aber schon wieder um die 95 Euro.

Salesforce erwartet inzwischen mehr Erlöse als die optimistischsten Analysten. Der Umsatz werde im laufenden Geschäftsjahr bei 13,08 bis 13,13 Milliarden US-Dollar liegen, hatte das Unternehmen bereits am Vorabend nach US-Börsenschluss mitgeteilt. Experten waren nur von bis zu 13,05 Milliarden Dollar ausgegangen. Salesforce hatte bisher sogar nur mit höchstens 12,71 Milliarden Dollar gerechnet. Auch beim bereinigten Gewinn hob Salesforce seine Prognose an und ist damit nun ebenfalls optimistischer als alle Analysten bisher. Im abgelaufenen Quartal war der Umsatz um ein Viertel gestiegen. Der Gewinn sprang unter dem Strich von 1 auf 344 Millionen Dollar nach oben. Analysten-Lob ließ daher am Mittwoch nicht lange auf sich warten. Salesforce sei in einem äußerst aussichtsreichen Markt unterwegs, gewinne weitere Marktanteile und verfüge über Kostendisziplin, schrieb Experte Brad Zelnick von der schweizerischen Bank Credit Suisse. Das Kursziel erhöhte er von 150 auf 155 Dollar bei unveränderter «Outperform»-Einstufung. Auch andere Analysten, etwa von Goldman Sachs, JPMorgan und Morgan Stanley, schraubten es höher. Goldman liegt nun bei 158 Dollar, JPMorgan bei 140 Dollar und Morgan Stanley bei 153 Dollar. (dpa)


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