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28.02.2017 | Distribution

Systemhäuser

Roundtable: So nutzen IT-Systemhäuser den digitalen Wandel

Die Deutsche Messe nutzte einen prominent besetzten Roundtable, um zu zeigen, wie ITK-Systemhäuser den digitalen Wandel nutzen können und wie die CeBIT dabei helfen kann.


Von: Klaus Hauptfleisch

Der Roundtable im 31. Stock des Highlight Tower I, wo IBM 2015 das Watson IoT Center eingerichtet hat

Unter dem Motto «Digitale Transformation erleben» rechnet die Deutsche Messe AG für die CeBIT 2017 mit rund 200.000 Besuchern und 3.000 Ausstellern, 450 davon Startups. Bei der Ansprache an den Channel beschreitet die Messe neue Wege: So eröffnete CeBIT-Presseleiter Hartwig von Saß einen prominent besetzten Roundtable zum Thema, wie ITK-Fachhändler und Systemhäuser den digitalen Wandel nutzen können und wie die CeBIT dabei helfen kann. Moderator der Veranstaltung in München war Olaf Kaiser, Systemhaus-Experte der Ubega GmbH. Dieser erinnerte an ein Zitat von dm-Chef Götz W. Werner: «Wir bleiben nur dann innovativ, wenn wir eine permanente Unzufriedenheit mit den herrschenden Umständen haben.» Vier Themenblöcke, Digitalisierung, Cloud, Security und Service-Evolution im IT-Channel, bildeten den roten Faden der Gesprächsrunde.

Vertreten wurden die vier Blöcke von vier «Paten»: Ralf Koenzen, Gründer und Geschäftsführer des Netzwerk-Spezialisten Lancom, vertrat den Bereich Cloud und Software Defined Networking. Udo Schneider, Security Evangelist von Trend Micro, bot sich als Pate für Sicherheitsfragen an. Christoph Baxter, Vertriebs- und Marketingleiter der Scopevisio AG, die angetreten ist, den Mittelstand bei der digitalen Transformation zu unterstützen, vertrat das Thema Digitale Transformation. Nur 20 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland seien schon zur zweiten Stufe der Digitalisierung übergegangen, so Baxter. Webseite und ERP würden sich heute von selbst verständigen, aber viele der Unternehmen hingen noch an ihren Datensilos vor Ort. Obwohl Baxter betont, dass der Fachhandel beim Übergang zur zweiten oder dritten Stufe eine wichtige Rolle spiele, betreut sein Unternehmen nach ersten Versuchen mit Partnern die Kunden derzeit alle direkt. Wie Baxter betont, hat Scopevisio aber trotzdem ein starkes Interesse an Partnern, zum Beispiel für ein Joint Venture oder Ressourcen-Sharing.

Mathias Meinke, Gründer und CTO der oneclick AG, war Pate für das Thema Service-Evolution und IT-Channel. Das Startup aus Zürich mit «Innovationsmotor» in Prien vermarktet eine Plattform für die automatisierte und sichere Bereitstellung von digitalen Arbeitsplätzen. Folgende Fragen sind für Meinke wichtig: Wie wird ein klassisch aufgestellter IT-Fachhändler zum MSP (Managed Service-Provider)? Welches sind die größten Sicherheitsbedrohungen? Wie können Cloud-Lösungen Umsätze generieren? Wie können Systemhäuser und Fachhändler mit den Innovationen Schritt halten? Was bedeutet Omni-Commerce?  Darauf müssen die CeBIT und die Aussteller auf der IT-Messe in Hannover entsprechende Antworten finden, so die allgemeine Überzeugung.


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